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Blauzungenkrankheit: Impfung empfohlen

Blauzungenkrankheit: Impfung empfohlen

Bernkastel-Wittlich (red) Neue Fälle der Blauzungenkrankheit in Frankreich zeigen, dass die Seuche nicht zum Stillstand gekommen ist. Die für die Übertragung des Erregers der Blauzungenkrankheit verantwortlichen Stechmücken werden aufgrund der steigenden Temperaturen zusehends aktiver, so dass das Risiko einer Verschleppung der Seuche nach Deutschland sehr groß ist.

Darüber informiert die Kreisverwaltung. Das für die Tierseuchenbekämpfung zuständige rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten rate deshalb dringend allen Haltern von Rindern, Schafen und Ziegen, ihre Tiere rechtzeitig impfen zu lassen. Ein stabiler Impfschutz sei erst nach circa sechs Wochen ausgebildet. Da jeder Tierhalter mit der Impfung die Möglichkeit habe, seine Tiere wirksam gegen die Seuche schützen zu können, würden bei Tierverlusten im Zusammenhang mit einer Blauzungenerkrankung anders als bei dem letzten Seuchenzug in den Jahren 2006 bis 2008 seitens der Tierseuchenkasse keine Entschädigungen gewährt.
Im Umkreis von rund 150 Kilometer um einen Seuchenfall würden Restriktionszonen eingerichtet, in denen unter anderem Handelsrestriktionen für lebende Rinder, Schafe und Ziegen gelten. So könnten zum Beispiel Rinder, Schafe und Ziegen in die freien Gebiete nur dann verbracht werden, wenn die Impfung nachweislich länger als sechzig Tage zurückliege. Verdachtsfälle müssen der Veterinärbehörde gemeldet werden.
Der Fachbereich Veterinärdienst, Landwirtschaft und Weinbau der Kreisverwaltung ist telefonisch unter 06571/14-2353, per Fax 06571/14-2509 oder E-Mail veterinaeramt@bernkastel- wittlich.de zu erreichen.