Bombenentschärfung: Behinderungen im Zugverkehr

Bombenentschärfung: Behinderungen im Zugverkehr

Bauarbeiter haben am Donnerstag, 27. Januar, bei Arbeiten auf dem Bahngelände in Cochem eine Bombe entdeckt. Während der Entschärfung kommt es am Sonntag, 30. Januar, zu Behinderungen im Zugverkehr.

(red) Nach dem Fund einer Fliegerbombe bei Arbeiten für den Ausbau des Kaiser-Wilhelm-Eisenbahntunnels müssen am Sonntag, 30. Januar, rund 3000 Einwohner der Stadt Cochem außer Stadtteile Sehl und Brauheck) evakuiert werden. Davon ist mit Beginn der Arbeiten zur Entschärfung der 1,60 Meter langen Zehn-Zentner-Bombe - einem Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg - auch der Cochemer Bahnhof betroffen.

Ab 8.45 Uhr wird die Stadt evakuiert. Alle Züge fahren ab diesem Zeitpunkt ohne Halt durch Cochem. Während der eigentlichen Entschärfung ab voraussichtlich 13 Uhr wird der Zugverkehr in diesem Bereich vollständig eingestellt. Da auch die Straßen gesperrt werden, können keine Busse eingesetzt werden.

Alternative Haltepunkte sind die Bahnhöfe Klotten und Ediger-Eller für Regionalbahnen, Bullay und Treis-Karden für Regionalexpresszüge sowie Bullay und Koblenz für die Intercity-Züge. Während der Entschärfung steht auch Klotten nicht als Haltepunkt zur Verfügung.

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