Brände löschen, Hilfe leisten und Jugendliche ausbilden

Brände löschen, Hilfe leisten und Jugendliche ausbilden

Jahresabschluss der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wittlich Einheit 2, Wengerohr-Bombogen: Im vergangenen Jahr hat es 58 Einsätze gegeben. Die Kameraden rückten zu 33 Bränden und 25 Hilfeleistungen aus.

Wittlich. Dem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt Bombogen, der von den Feuerwehrangehörigen mitgestaltet wurde, folgte im Jugend- und Bürgerhaus Wengerohr die Jahresabschlussbesprechung der Wehr Wengerohr-Bombogen. Es folgte der Jahresbericht: Die Feuerwehr Wengerohr-Bombogen hat zurzeit 40 Mitglieder. Im vergangenen Jahr mussten sie zu 58 Einsätzen ausrücken. 33 Mal löschten sie Brände, 25 Mal leisteten sie Hilfe, etwa bei Unfällen. Fünf Mal ging es um Gefahrstoff einsätze. Die Wehrleute müssen gut vorbereitet sein. Deshalb stehen regelmäßig Unterricht und Übungen - insgesamt 21. Hinzu kamen nach Angaben der Feuerwehr Übungen von Mitgliedern der Absturzsicherung, des Kreisgefahrstoffzuges sowie Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene. Zudem sicherten die Wehrleute Fronleichnamsprozessionen und Martinsumzüge in Wengerohr und Bombogen ab. Im September vergangenen Jahres feierten die Brandschützer 110 Jahre ehemalige Feuerwehr Wengerohr und 90 Jahre Musikverein Wengerohr mit einem gemeinsamen Jubiläumsfest in Wengerohr. In seinem Jahresbericht informierte Jugendwart Michael Monzel über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr: Derzeit sind 18 Jugendliche mit von der Partie. Sie absolvierten 28 Übungs- und Veranstaltungstermine. Michael Monzel bedankte sich für das Engagement bei den Jugendlichen und Betreuern, aber auch bei Stadtverwaltung, Wehrleitung, Einheitsführung und den beiden Fördervereinen für die Unterstützung der Jugendarbeit am Standort. Für Wehrleiter Christian Vollmer ist die Anhebung der Altersgrenze für aktive Feuerwehrmitglieder keine Lösung für die personellen Probleme. Sein Vorschlag: Es sollte über Gemeindegrenzen hinaus eine Zusammenarbeit zum Erhalt der Einsatzbereitschaft und aktive Jugendarbeit nachgedacht werden. Die beiden Ortsvorsteher übergaben Jugendwart Monzel einen Geldbetrag zur Förderung der Jugendarbeit.
Abschließend erfolgten Neuaufnahmen und Beförderungen: Joachim Rodenkirch verpflichtete Paul Jungen für den aktiven Dienst in der Feuerwehr. Sascha Kaspari wurde zum Feuerwehrmann, Kevin Rieb zum Oberfeuerwehrmann und Markus Lange zum Löschmeister befördert. Stefan Monzel erhielt ein Präsent für seine langjährige Tätigkeit als Gerätewart. Für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Stefan Lehnen von Kreisfeuerwehrinspekteur Jörg Teusch mit den Feuerwehrehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. red