Brand und Unfall: Rettungskräfte üben
Bausendorf · Großeinsatz für dei Feuerwehr in Bausendorf. Im zuge der Abschlussübung für dieses Jahr wurde noch einmal der Ernstfall geprobt. 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Bausendorf. Eindrucksvolle Szenen spielten sich am Samstagnachmittag in Bausendorf ab. Im Kellergeschoss des Hotels Rickmeyer entwickelten sich auf Grund eines Wäschetrocknerbrandes dicke Rauchschwaden, die durch die Kellerlichtschächte auf die angrenzende Bundesstraße zogen. Durch die eingeschränkten Sichtverhältnisse ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Feuerwehren, und Rettungsdienst waren zügig vor Ort. Zum Glück handelte es sich bei diesem Großeinsatz um die Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehren aus Bausendorf, Olkenbach, Bengel und Kinheim.
Entstanden war der angenommene Brand im Hotelgebäude durch einen technischen Defekt am Wäschetrockner im Kellergeschoss mit einer starken Rauchentwicklung. Der Rauch breitete sich rasch in die oberen Etagen und durch die Kellerschächte ins Freie aus. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befand sich eine Gruppe Jugendlicher auf der Kegelbahn. In den oberen Geschossen waren weitere Kinder und ein Betreuer auf ihren Zimmern.
Während sich die meisten Kinder schnell über Fluchtweg ins Freie retten konnten, wurde den Personen im Obergeschoss wegen der starken Rauchentwicklung der Fluchtweg über das Treppenhaus versperrt. Sie machten sich an den Fenstern bemerkbar.
Auf Grund der starken Rauchentwicklung ereignete sich auf der Bundesstraße ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Opel Omega besetzt von der Straße abgekommen und gegen einen Stützpfeiler des Hotels gefahren. Die nachalarmierte Feuerwehr musste den Fahrer aus dem völlig demolierten Opel schneiden. Es musste auf der Fahrerseite ein Zugang zum Verletzen geschaffen und zur das Dach abgetrennt werden.
In der anschließenden Nachbesprechung zeigten sich Wehrleiter Christoph Zender und Stellvertreter Jürgen Theisen sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung und der Leistung der Feuerwehrkräfte. Dank des realistischen Szenarios absolvierten alle Übungsteilnehmer die Anforderungen mit großer Ernsthaftigkeit. red