Buddha-Museum gastiert in Berlin

Erstmals zeigt das Buddha-Museum Teile seiner mehr als 2000 Exponate zählenden Sammlung in Berlin. In einem Einkaufszentrum werden 100 Ausstellungsstücke präsentiert. Eigens wurde zudem ein Zen-Garten eingerichtet.

Traben-Trarbach/Berlin. Mit der Ausstellung "Buddha im Boulevard" zeigt Europas größtes, in Traben-Trarbach beheimatetes Buddha-Museum erstmals einen Teil seiner Schätze in Berlin. Mehr als 100 Exponate werden bis Samstag, 27. April, im Einkaufszentrum Boulevard Berlin in der Steglitzer Schlossstraße präsentiert. Die Ausstellung ist von Montag bis Samstag täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Um Skulpturen, Bilder und weitere Exponate in möglichst authentischer Umgebung zu zeigen, wurden mehrere Zen-Gärten angelegt. Hierfür kamen unter anderem 15 Tonnen Natursandstein, 20 Tonnen Kies, Birken, 350 Efeu- und 150 Bambuspflanzen zum Einsatz.
Zu den Prunkstücken der Ausstellung gehören ein 2,20 Meter großer und 350 Kilo schwerer Bronze-Buddha aus Japan und ein mit 2,30 Metern außergewöhnlich hoher Buddha-Torso thailändischen Ursprungs aus Teakholz. Als Rarität gilt auch eine Gruppe aus sieben bemalten Marmor-Buddhas, einem äußerst selten verwendeten Material, die aus Burma stammt.
"Es war nicht leicht, eine Auswahl unter unseren mehr als 2000 Exponaten aus 2000 Jahren zu treffen", berichtet Lydia Unger, Leiterin des Buddha-Museums. "Denn als Museum liegt uns natürlich die fachliche Seriosität am Herzen. Sie mit den Anforderungen eines öffentlichen Raums zu vereinen, ist uns mit der Berliner Präsentation gelungen." red

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