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Wirtschaft: Bürgermeister Junk besucht Unternehmen in der Region

Wirtschaft : Bürgermeister Junk besucht Unternehmen in der Region

(red) In den zurückliegenden dreieinhalb Jahren standen die   Aufgabestellungen, die mit der Eingliederung der Verbandsgemeinde Manderscheid einhergingen,  im Vordergund der kommunalpolitischen Arbeit in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land.

Zukünftig soll unter anderem die Thematik „Kommunale Wirtschaftsförderung“ in den Fokus der Verwaltung rücken und verbesserte Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region geschaffen werden. Daher wird Bürgermeister Dennis Junk regelmäßig Unternehmen in der Region besuchen und mit ihnen vor Ort über ihre Erwartungen, finanziellen Handlungsspielräume, Entwicklungsflächen für die Ansiedlung beziehungsweise  den Ausbau der Betriebe und Arbeitsplatzsituationen sprechen sowie sich für eine verlässliche und vereinfachte Bürokratie einsetzen.

Jüngst besuchte Junk gemeinsam mit Fachbereichsleiter Günter Weins das Bauunternehmen Matthias Ruppert in Esch. Vor mehr als 80 Jahren gegründet, hat sich das Bauunternehmen mittlerweile zu einem der führenden regionalen Anbieter in den Bereichen Wohnentwicklung und Kabelverlegung/Tiefbau etabliert. In der firmeneigenen Halle gab es einen hochmodernen Fuhr- und Gerätepark zu sehen, der die Firma  in die Lage versetzt, sich an großen Ausschreibungen zu beteiligen. So hat das Unternehmen, das zwischenzeitlich von Westnetz den Auftrag erhalten hat, im Landkreis mehrere Lose zur Verbesserung des Breitbandausbaus (NGA) auszuführen, mit den Kabelverlegearbeiten begonnen. Da die Firma weitere Lagerflächen benötigt, wurde vereinbart, dass die Verwaltung mit dem Gemeinderat und dem Ortsbürgermeister zeitnah Möglichkeiten erarbeitet, um gemeinsam geeignete Flächen zu finden.

Bürgermeister Junk wies darauf hin, dass die Verbandsgemeinde Wittlich-Land aufgrund ihrer Anbindungen, insbesondere an das öffentliche Straßenverkehrsnetz, zukünftig mit der Fertigstellung der B 50 neu mit Moselübergang einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung erfahre. Die Nachfrage nach geeigneten Gewerbestandorten werde steigen, ist Junk sicher. Gemeinsam mit den Ortsbürgermeistern stelle er weitere Überlegungen zur Ausweisung von Gewerbeflächen an. Neuansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen bedeuteten gleichzeitig neue Arbeitsplätze. Daraus entstehende Synergieeffekte seien die Gründung neuer Wohngebiete sowie Zuwächse in Kindergärten und Schulen. Dies wiederum stelle die Grundlage für ein erfolgreiches Miteinander und Vereinsleben dar, so der Bürgermeister.