Bürgerverein für Generationendorf

Bürgerverein für Generationendorf

Die Planung für das Baugebiet St. Paul geht in die heiße Phase. Der Bürgerverein beschäftigt sich mit der Gestaltung der Anlage. Das Zusammenleben der Generationen soll zukunftsweisenden Charakter haben.

Wittlich. Eine neue Heimat für 300 bis 400 Menschen soll das Baugebiet St. Paul werden. Damit dies gelingen kann, ist sorgfältige Planung notwendig. Und die soll der neugegründete Bürgerverein Generationendorf St. Paul übernehmen. Er will sich um das Zusammenleben verschiedener Generationen kümmern. Im Fokus der Arbeit steht der zweite Teil des Baugebiets St. Paul, der als Wohngebiet ausgewiesen ist. Da es dort auf 23 000 Quadratmetern noch großen Gestaltungsspielraum gibt, hat der Verein noch viel zu tun, denn die Ansprüche sind hoch. "Als Ziele verfolgt der Verein die Förderung von Kultur, Jugend- und Altenhilfe", sagt Elisabeth Schoppe, stellvertretende Vorsitzende vom Generationendorf St. Paul.
Der Verein sieht in dem Mehrgenerationendorf die nachhaltige Antwort auf die sozialen, ökologischen und demografischen Entwicklungen der Gesellschaft. Im Kern geht es darum, Lebensstile unterschiedlicher Generationen zusammenzubringen und daraus gegenseitigen Nutzen zu ziehen. Alt und Jung sollen sich durch jeweilige Stärken unterstützen. Raum soll entstehen für alle Altersklassen, Familien und Alleinlebende. Weil verschiedene Lebensentwürfe unterschiedliche Bedürfnisse haben, soll es durch den Bürgerverein eine individuelle Planung geben, die alle repräsentiert. Im besten Fall wird später ein harmonisches Zusammenleben und gegenseitiger Austausch zwischen den Nachbarn entstehen.
Neben verschiedenen familiären Situationen wird bei der Planung auch die finanzielle Ausstattung berücksichtigt. Das neue Wohngebiet umfasst unterschiedlich große Eigenheime und Wohnungen. Der Bebauungsplan könnte nach Einschätzung des Vereins schon Ende 2011 fertig sein. Der Bürgerverein möchte außerdem, dass das Bauprojekt als Vorbild für andere Gemeinden dient und "über die Grenzen von St. Paul herauswächst", sagt Elisabeth Schoppe. niv

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