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Bund bezuschusst Sanierung der Pfarrkirche in Altrich

Sanierung : Geld vom Staat für die Sanierung der Altricher Kirche

30 000 Euro fließen aus dem Denkmalschutzsonderprogramm in das Projekt.

(will) Die Altricher Pfarrkirche St. Andreas steht, schon von weitem gut sichtbar, auf einer kleinen Anhöhe mitten im Dorf. In unmittelbarer Nähe von Grundschule und Kindergarten. Wegen umfangreichen Schäden muss die Kirche allerdings restauriert werden (Volksfreund berichtete am 14. November 2018). An dem fast 145 Jahre alten Gebäude lösten sich Fugenmaterial und Sandsteinteile. Die Teile der Fassade platzen ab und sind eine Gefahr für Passanten und die Kinder der Grundschule und des Kindergartens, die neben der Kirche spielen. Zur Behebung der Schäden müssen lose Mauerteile entfernt und unter Umständen durch neue Steine ersetzt werden. Rund fünf Kilometer Fugen, so die Schätzungen, müssen ausgekratzt und erneuert werden.Die Kosten liegen bei mehr als einer Millionen Euro, getragen von Bistum und Pfarrgemeinde. Darüber hinaus will man Spender und Sponsoren gewinnen, um die Sanierung zu finanzieren.  Jetzt unterstützt auch der Bund die Sanierung der Pfarrkirche St. Andreas in Altrich mit 80 000 Euro, wie der Eifeler Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder nach der Sitzung des zuständigen Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag bekanntgab. Das Geld stamme aus dem Denkmalschutzsonderprogramm IX für 2020, so der Christdemokrat. Patrick Schnieder freut sich sehr über die Entscheidung des Ausschusses, wie es in einer Pressemitteilung heißt: „Das sind wirklich gute Nachrichten für die Gemeinde St. Andreas. Das Sanierungsprojekt in Altrich wird mit Bundesgeldern unterstützt, der Einsatz hat sich gelohnt.“

Auch Dennis Junk, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, nimmt die Meldung mit großer Freude auf. „Für Altrich und die Pfarrgemeinde eine positive Entscheidung und ein wichtiger Schritt für die Zukunft.“

Die Kirche St. Andreas Altrich wurde vor rund 145 Jahren aus dem sogenannten Wittlicher Sandstein errichtet: 1873 wurde nach den Plänen des Kreisbaumeisters Köchling (Wittlich) mit dem Bau begonnen. Die Einweihung war am 4. Februar 1875. Die Kirche ist mehr als 40 Meter lang, der Turm mehr als 40 Meter hoch. In der Kirche steht eine Klais-Orgel.

Spenden für die Renovierung können auf folgendes Konto eingezahlt werden: Katholische Kirchengemeinde St. Andreas, Altrich, Iban DE72 5875 1230 0060 0571 55, Verwendungszweck „Sanierung Pfarrkirche“. Auf Wunsch wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.