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Bundeswehr: Umzug nach Idar-Oberstein hat begonnen

Bundeswehr: Umzug nach Idar-Oberstein hat begonnen

Anfang dieser Woche hat der Umzug des Artillerielehrbataillons 345 aus der Unteroffizier-Krüger-Kaserne in Kusel nach Idar-Oberstein begonnen, abgeschlossen werden soll die Verlegung bis Ende Dezember dieses Jahres. Untergebracht wird das rund 980 Mann starke Bataillon zunächst in der Klotzbergkaserne, nach Umbaumaßnahmen in der Rilchenbergkaserne soll es dort seinen Standort haben.

Erst Anfang dieses Jahres war im Rahmen der Strukturreform "Heer 2011" das Artillerielehrregiment 345 in Artillerielehrbataillon 345 umbenannt worden. Im Zuge des Umgliederungsprozesses wurde die ehemalige 2./Raketenartilleriebataillon 132 als neue 3./Artillerielehrbataillon 345 in den Verband integriert und die beiden Aufklärungsbatterien zusammengelegt.
Das Artillerielehrbataillon 345 verfügt damit über alle Wirk- und Aufklärungsmittel der deutschen Artillerie, darunter auch die Panzerhaubitze 2000. Auch vor dem Umzug nach Idar-Oberstein fanden große Teile der Tätigkeiten des Bataillons auf dem Truppenübungsplatz Baumholder statt. Mit dem Umzug nach Idar-Oberstein schließt sich für Artillerielehrbataillon 345 beziehungsweise dessen Vorläufer ein Kreis. 1956 begann mit der Gründung der Artillerieschule und der Aufstellung des Artillerielehrbataillons in Idar-Oberstein der Aufbau der Artillerietruppe in der Bundeswehr. Drei Jahre wurde das heutige Artillerielehrbataillon 345 aufgestellt. jst