1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Bungert-Oktoberfest 2022 in Wittlich - Termine, Auftritte & Kartenverkauf

Feste : Bungert-Oktoberfest 2022: Alle Informationen zu Terminen, Auftritten und Kartenvorverkauf

Nach zwei Jahren Pause wird es in diesem Jahr – nach dem derzeitigen Stand – wieder ein Oktoberfest in Wittlich geben. Vom 23. September bis zum 31. Oktober präsentiert Festwirt Winfried Bungert viel Bewährtes, aber auch viele Neuerungen.

500 Dauerkarten waren für das Bungert-Oktoberfest 2020 bereits verkauft, doch wegen der Corona-Pandemie musste die Veranstaltung  – wie auch 2021 – ausfallen. Nach dem aktuellen Stand kann das 30. Bungert.Oktoberfest vom 23. September bis zum 31. Oktober 2022 aber wieder die Menschen in das Festzelt im Industriegebiet locken. „Von diesen 500 Dauerkarten sind nur 50 zurückgegeben worden, 450 Stück haben die Besitzer behalten“, sagt Hubertus Foester, bei Bungert für die PR verantwortlich. Das sei ein extrem guter Wert, wie Winfried Bungert, seit 2012 offizieller Festwirt der Wittlicher Traditionsveranstaltung, die 1990 zum ersten Mal auf dem Parkplatz des Warenhauses der Familie über die Bühne ging, nach Rücksprache mit den Ticketverantwortlichen sagt.

Bungert-Oktoberfest 2022: Hier gibt es Tickets

Ab sofort können die Karten für das Oktoberfest 2022 gekauft werden (siehe Info). Mit dabei in Wittlich sind unter anderem wieder die Mallorca-Stars Mia Julia, Mickie Krause, Peter Wackel, Isi Glück und  – neu dabei – Almklausi, der bei der ersten Mallorca-Party – die in den sechs Oktoberfest-Wochen immer freitags sein wird – den Auftakt macht.

Bei den Bands dürfen natürlich Aischzeit nicht fehlen, die unter anderem traditionell am Abschlussabend auftreten, und auch Saxndi, Tollhaus oder die Powerkrainer. Neu dabei sind die Wiesn Plaboys, eine Party- und Oktoberfestband aus Hamburg, und Firma Holunder aus dem Saarland.

Tag der Blasmusik beim Bungert-Oktoberfest

Zum zweiten Mal nach 2019 wird der Tag der Blasmusik angeboten. Auf der Bühne: die Brauhaus-Musikanten, eine Gruppe von 20 Musikern und erster Gewinner des Grand Prix der Blasmusik im Jahr 2017. „Das ist das Rock am Ring der Blasmusik“, sagt Mit-Initiator Hermann Lewen. Die Brauhaus-Musikanten hätten schon mit allen großen Blasorchestern musiziert und auch beim Woodstock der Blasmusik für Furore gesorgt.

Beim Tag der Blasmusik in Wittlich sind aber  wie 2019 aich Musikerinnen und Musiker sowie  Musikvereine der Region gefordert, um beim gemeinsamen Musizieren ihr Können zu zeigen. Die Kapelle, die in Uniform und mit den meisten Musikern im Festzelt aufspielt, kann sich über einen Preis freuen: Bungert sponsert einen Vereinsabend mit  unter anderem Spießbraten, Würstchen oder Getränken im Wert von 500 Euro.

Musik von James Last im Wittlicher Festzelt

 250 Musiker  aus den Vereinen der Region, der Nordeifel oder dem Saarland  waren es bei der Premiere 2019. „Und sie waren alle begeistert“, sagt Norbert Sartoris, Vorsitzender des Kreismusikverbands Bernkastel-Wittlich  und stellvertretender Präsident des Landesmusikverbands Rheinland-Pfalz.

Neu in diesem Jahr  ist der Auftritt von Rolf Kaulard & Orchestra, die am 30. Oktober die Musik des Entertainers James Last ins Wittlicher Festzelt bringen.

Im Zelt habe man in diesem Jahr auf die  geänderten Bedingungen durch Corona reagiert. „Zehn Menschen passen an eine Festzeltgarnitur, wir verkaufen aber nur acht Plätze pro Tisch“,  sagt Festwirt Winfried Bungert. Und trotzdem: 3000 Sitzplätze – so viel wie noch nie – bietet das  vergrößerte Festzelt. Mit Stehplätzen vor Bühne und Theken fasst das 100 Meter lange und 40 Meter breite Hauptzelt rund 4000 Partygäste. In der Festzeltküche werde, so Bungert, frisch gekocht. „Tiefgekühltes oder Convenience Food wird man beim Bungert-Oktoberfest nicht finden“, sagt Bungert.

Eintrittspreise nicht wesentlich verändert

Für den reibungslosen Ablauf der Festabende seien rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Service, Küche, Logistik sowie Auf- und Abbau im Einsatz. Hinzu kämen rund 50 Sicherheits- und Rettungskräfte. Mit den Musikern und Künstlern seien es bis zu 200 pro Abend.

Die Eintrittspreise  habe man im Vergleich zu den Vorjahren nicht groß geändert, die Bier-Preise seien noch nicht kalkuliert: „Unsere Einkaufspreise befinden sich derzeit auf einem Höhenflug, die Inflationsrate ist enorm und der Mindestlohn wird kräftig erhöht, alles Faktoren, die auch das Oktoberfest beeinflussen. Ich verspreche jedoch, eine Abzocke unserer Gäste wird es bei uns nicht geben.“