Chance durch Airport

HAHN/WEIPERATH. (iro) Zu den Bemühungen um den Masterplan für den Großraum um den Flughafen Frankfurt-Hahn meldet sich die Arbeitsgemeinschaft (AG) regionale Verkehrsentwicklung Hunsrück zu Wort. Sie macht auf die Chancen aufmerksam, in diesem Prozess die regionale Verkehrsinfrastruktur wiederherzustellen beziehungsweise auszubauen.

Die administrative Planung hinkt der rasanten Entwicklung, die der Flughafen Frankfurt-Hahn genommen hat, weit hinterher. Um in diesem Punkt Abhilfe zu schaffen, hat das Mainzer Innenministerium kürzlich mit einem zweitägigen Workshop den Startschuss für ein Entwicklungskonzept Hunsrück/Flughafen Frankfurt-Hahn in Simmern gegeben. In diesem Zusammenhang macht die Arbeitsgemeinschaft regionale Verkehrsentwicklung auf die Chancen für eine regionale Verkehrsinfrastruktur aufmerksam. Diese gelte es zu schaffen beziehungsweise zu verbessern, teilte Willi Feilen von der AG mit. Deren Mitglieder hatten sich in der Vergangenheit des Öfteren zu Wort gemeldet, weil sie im Zusammenhang mit dem Ausbau der B 50neu davor gewarnt hatten, dass regionale Verkehrsverbindungen gekappt werden. Mit der wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung von Flughafen und Region müsse man vor Ort erkennen, welche Verkehrsentwicklung in Zukunft zu schultern sei, sagte Feilen, auch Ortsvorsteher von Weiperath. Und: "Zusätzlich zu den enorm steigenden Passagierzahlen und der erwarteten Steigerung des Luftfrachtaufkommens wird die B 50neu auch vom Ost-West-Transitverkehr stark belastet werden. Somit ist eine entlastende regionale Straßeninfrastruktur für den Nahverkehr und den verdrängten Langsamverkehr von der B 50 unbedingt erforderlich."

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