Chaos nimmt nie ab

Zu der geplanten Verkehrsregelung am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) in Wittlich erreichte uns folgende Zuschrift:

Allerorten werden für sehr viel Geld Kreisverkehre in die bestehende Bebauung hineingequetscht. Am Beispiel Wittlich kann man bereits jetzt folgende Erfahrungen machen: Der Verkehrsfluss profitiert nur in ganz bestimmten Fahrtrichtungen vom Kreisverkehr. Verkehrsteilnehmer mit abweichenden Fahrtzielen oder Richtungen warten sehr lange, bis sie einfädeln können oder in Straßen einbiegen können, und sehnen sich nach den Zeiten, in denen eine Ampel ihnen noch eine Chance zum Weiterfahren geboten hat. Das allgemeine Verkehrschaos nimmt durch Kreisverkehre auf jeden Fall nie ab. Am ZOB ist durch sie keine Lösung zu erwarten. Der ZOB befindet sich an der falschen Stelle, das wird auch durch Kreisverkehre nicht geändert. Warum dann nicht ganz neu planen? Den ZOB verlegen (die schönen Überdachungen schützen die Fahrgäste ohnehin nicht vor Wind und Regen)? Nach Fahrtrichtungen aufteilen? Eine neue integrierte Planung Oberstadt erstellen? Der guten Möglichkeiten gibt es viele, hat man nur den Mut sich von den bestehenden Planungsfehlern zu verabschieden. Andres Scholtes, Oberscheidweiler Strassenverkehr