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Chöre, Bläser, Flöten und Orgel

Chöre, Bläser, Flöten und Orgel

170 Sänger und Musiker haben in Veldenz mit der versammelten Kirchengemeinde den Abschluss-Gottesdienst des Kreiskirchenmusiktages gemeinsam gestaltet.

Veldenz. (urs) Es ist ein ganz besonderes Konzert, zu dem die Evangelische Kirchengemeinde eingeladen hat. Zum einen ist es schon eine Auszeichnung, dass der nur alle vier Jahre ausgerichtete Kreiskirchenmusiktag in der Moselgemeinde stattfindet. Zum jüngsten Konzert hatten Sänger und Musiker 2004 nach Trier eingeladen. Zum andern lassen 134 Sänger plus 35 Musiker die Kirche auf beeindruckende Weise erklingen. Denn es sind nicht nur die eigentlichen Akteure, die dieses Mal gefordert sind, sondern auch das Publikum. Vom ersten Ton an ist die versammelte Gemeinde eingebunden in den musikalischen Abschluss-Gottesdienst. Immer wieder singen sie im Wechsel mit den zu einem Ensemble verschmolzenen Chören des Evangelischen Kirchenkreises Trier. Dass die Sänger sich dabei auf verschiedene Dirigenten einstellen müssen, bereichert das Konzert zusätzlich.

Bei den Chören aus Bernkastel-Kues, Bitburg, Gusterath, Hermeskeil, Mülheim, Thalfang, Trier und Veldenz geben abwechselnd sechs Chorleiter den Takt vor: Kreiskantor Martin Bambauer (Trier), Reiner Stolp (Mülheim), Hedwig Hunold (Bernkastel-Kues), Andreas Malburg (Hermeskeil), Tilman Bruus (Wittlich) und Oliver Bölsterling (Thalfang). Die musikalische Untermalung übernehmen Martin Bambauer an der Orgel oder auch Andreas Malburg am Klavier sowie der von Martin Görg geleitete Evangelische Posaunenchor Trier. Dazwischen setzt ein von Tilman Bruus (Wittlich) dirigierter Flötenkreis mit Musikern aus Wittlich, Trier, Thalfang und Mülheim Akzente.

Superintendent Christoph Pistorius erinnert in seiner Predigt an den Vers "Vergiss nicht und lobe" und dankt denen, "die in unserem Kirchenkreis dazu beitragen, dass Gott gelobt wird". Allen voran den Leitern von Chören und Instrumentalgruppen sowie den Organisten und nicht zuletzt Martin Bambauer. Das Erinnerungsvermögen sei eine wunderbare Fähigkeit: "All unsere christliche Unzulänglichkeit hat mit dem Vergessen der Heilsgeschichte zu tun."