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Claudia Becker ist neue Beigeordnete in Manderscheid

Claudia Becker ist neue Beigeordnete in Manderscheid

In seiner ersten Sitzung nach den Kommunalwahlen hat sich der Manderscheider Rat neu konstituiert. Das Gremium wählte Tobias Stadtfeld und Claudia Becker als Beigeordnete. Günter Krämer wurde bereits als Stadtbürgermeister im Amt bestätigt.

Manderscheid. Die Fusion mit der Verbandgemeinde Wittlich - Land war das Hauptthema der ersten Sitzung des neuen Stadrates von Manderscheid. Nach der Verpflichtung der acht neu gewählten Ratsmitglieder durch Stadtbürgermeister Günter Krämer wurde dieser in seinem Amt bestätigt und vom bisherigen Beigeordneten Tobias Stadtfeld für weitere fünf Jahre zum Bürgermeister der Stadt Manderscheid ernannt. Günter Krämer hatte sich als einziger Kandidat zur Urwahl des Stadtbürgemeisters in Manderscheid gestellt und mit 85 Prozent der Wählerstimmen ein deutliches Votum der Bürger erhalten.
Bei der Wahl der beiden Beigeordneten wurde Tobias Stadtfeld in seinem Amt bestätigt. Im zweiten Wahlgang wurde Claudia Becker als neue Beigeordnete für die scheidende Daria Hesse gewählt, beide Wahlgänge erfolgten ohne Gegenstimmen.
Die erste Sitzung nach der Angliederung der Verbandsgemeinde Manderscheid an die Verbandsgemeinde Wittlich-Land nutzte Stadtbürgermeister Krämer dazu, dem anwesenden Wolfgang Schmitz als Vertreter der Verbandsgemeindeverwaltung für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren zu danken. Krämer betonte, dass die per Gesetz durch die Landesregierung eingetretene Entwicklung, für Manderscheid eine sehr schwierige Situation darstellt.
Teil der Verwaltung soll bleiben


Seine Hoffnung sei es, dass auch in der neuen, großen Gebietskörperschaft für die Orte die Möglichkeit bestehen bleibe, sich in wichtigen Fragen jederzeit an kompetente Mitarbeiter der Verwaltung wenden zu können. Krämer hofft, dass ihm Wolfgang Schmitz in seiner neuen Funktion als hauptamtlicher Beigeordneter der VG Wittlich-Land als Berater erhalten bleibe.
Man müsse auch weiter dafür kämpfen, dass zumindest ein Teil der Verwaltung im aktuellen Gebäude in Manderscheid bleibe. Krämer wies darauf hin, dass diese Einrichtung einen wichtigen wirtschaftlichen Nutzen für die Burgenstadt habe. red/hpl