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Clemens Beckmnn zur Landesgartenschau an der Mosel

Landesgartenschau : Eine reizvolle Herausforderung

Erstmals bietet das Land Rheinland-Pfalz auch kleinen Städten und ganzen Regionen die Chance eine Landesgartenschau auszurichten. Die gemeinsame Bewerbung der Mittelmoselregion mit den Hauptorten Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach ist natürlich noch keine Garantie für einen Zuschlag.

Aber für die Bewerbung gilt: Wenn nicht jetzt wann dann! Natürlich ist es eine logistische und finanzielle Herausforderung. Natürlich ist es nicht leicht zwei Kommunen unter den berühmten einen Hut zu bekommen. Eifersüchteleien sind nicht auszuschließen. Natürlich werden auch Leute gebraucht – und zwar nicht wenige – die den Feierabend auch mal nach hinten schieben. Aber darin liegt auch eine Chance. Auch wenn es wie eine Floskel klingt. Es ist die große Chance, die Region zukunftsfähig und hoffentlich auch nachhaltig zu gestalten. Auf dem hervorragenden Wein und der einzigartigen Kulturlandschaft können wir uns nicht ausruhen. Andere Mütter haben auch schöne Töchter und Söhne. Da für eine Landesgartenschau eine Menge Geld in die Hand genommen werden muss, wäre auch ein nicht gerade geringer Druck gewährleistet. Doch auch der bewirkt ja oft etwas Gutes. Wichtig ist auch die Bürger einzubeziehen. Klingt ebenfalls wie eine Floskel. Doch eine Veranstaltung, die ein halbes Jahr dauert, ist etwas anderes als ein großes Weinfest mit 200 000 Besuchern oder ein Weihnachtsmarkt über oder unter der Erde.

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