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Cusanus-Geburtshaus in Bernkastel-Kues: Umbau kommt voran

Kommunales : Cusanus-Geburtshaus wird barrierefrei – Die Senioren können bald kommen

Die Umbauarbeiten am Cusanus-Geburtshaus in Bernkastel-Kues kommen voran. Die Maßnahme war erforderlich geworden, damit das Gebäude barierrefrei wird.

Nach etwas über einjähriger Bauzeit zeichnet sich der Eröffnungstermin des Cusanus-Geburtshauses inzwischen ab, wie Stadtbürgermeister Wolfgang Port in der jüngsten Stadtratssitzung mitteilte. Demnach soll das historische Gebäude aus dem 13. Jahrhundert im April 2021 wieder eröffnet werden können.

In dem Geburtshaus des berühmten Kueser Kirchenmanns und Philosophen ist die Dauerausstellung „Nikolaus von Kues, 1401 – 1464, – Leben und Werk im Bild“, die viele Menschen aus der Region und auch Touristen alljährlich aufsuchen. Auch Trauungen sind dort möglich.

Ab Mai 2021 wird es auch seine neue Funktion als Nachfolgeinstitution der Seniorenakademie aufnehmen können, wozu im Haushaltsjahr 2021 noch Restkosten in Höhe von 241 000 Euro fällig sind, die mit EU-Geldern gefördert werden. Die Umbaumaßnahmen, die im vergangenen Jahr begonnen haben, belaufen sich auf insgesamt rund 407 000 Euro.

Die Sanierung war erforderlich geworden, um das Gebäude barierrefrei auszubauen. Dazu wurde ein Fahrstuhl hinter dem denkmalgeschützten Haus gebaut, um den Veranstaltungsraum im Obergeschoss barrierefrei zu erreichen. Bisher führte dort nur eine steile Treppe hin. Der Raum ist für Tagungen, Trauungen und Veranstaltungen stark nachgefragt. Im Erdgeschoss entstand eine barrierefreie Toilette.

Neue Räumlichkeiten für die ehrenamtlichen Angebote von Senioren für Senioren waren nötig geworden, weil die Cusanus-Träger-Gesellschaft Trier den Betrieb der Akademie im Nikolaus-Hospital am Stiftsweg eingestellt hatte. Im Geburtshaus von Nikolaus Cusanus sollen sich Senioren in Zukunft treffen können, um zum Beispiel Computer- oder Sprachkurse durchzuführen. Für deren Zwecke können in Zukunft zwei Räume zu vereinbarten Zeiten belegt werden.

Auch das Dach des Turms wurde zwischenzeitlich saniert und mit einer neuen Schiefereindeckung versehen.