Damit auch gehandicapte Kinder lachen können

Damit auch gehandicapte Kinder lachen können

Bereits seit fünf Jahren unterstützen die Fußballer des Spielkreises Mosel ihr Patenkinderheim Inshuti Zacu in Kigali. Überrascht von den Fortschritten dort ist sich Alois Stroh nach seinem jüngsten Besuch in der Hauptstadt im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda.

Foto: (m_kreis )
Hilfe, die ankommt: Die Fußballer des Spielkreises Mosel unterstützen seit Jahren ein Projekt in Ruanda. Fotos (4): Klaus Schmitz. Foto: (m_kreis )
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Bernkastel-Wittlich/Kigali. "Das Heim hat in diesem zurückliegenden Jahr eine positive Entwicklung gemacht, die ich nicht für möglich gehalten hätte", sagte Alois Stroh nach einer Visite im Kinderheim. Vor allem die Betreuung der meist schwerstbehinderten Kinder und Jugendlichen habe sich erheblich verbessert. Zwei Schwestern des katholischen Ordens "Amies des Pauvres" (auf Deutsch: Freundinnen der Armen), die das Kinderheim betreuen, haben den Studiengang Speciale Needs (spezieller Förderbedarf von behinderten Kindern) an der Universität Kigali belegt und stehen kurz vor dem Abschluss. Ein Physiotherapeut und eine Lehrerin wurden neu eingestellt und beschäftigen sich mit den behinderten Kindern. Die Ausbildung und Beschäftigung der Fachkräfte wird von einer Hühnerzucht finanziell getragen, die die Fußballer mitunterstützen. Täglich werden mehr als 2000 Eier produziert, die in der Stadt verkauft werden. "Seit Beginn der Unterstützung tragen wir einen Großteil der Kosten für die Ernährung und der medizinischen Betreuung sowie der Anschaffung von Rollstühlen und therapeutischen Hilfsmitteln. Wir werden zukünftig auch die Arbeit der Therapeuten und Lehrer verstärkt unterstützen", sagt Klaus Schmitz, der gemeinsam mit Alois Stroh die Hilfe koordiniert. In diesem Jahr konnte außerdem das Hühnerprojekt mit rund 5000 Euro finanziert werden. Neben Einzelaktionen unterstützen "Paten" die Mosel-Fußballer bei ihrem Hilfsprojekt. Das Interesse an einer solchen Patenschaft geht weit über die Hilfsbereitschaft im Kreis der Fußballer hinaus. Der Pate zahlt 60 Euro im Jahr. red Detaillierte Infos über das Projekt gibt es unterfussballer-helfen-ruanda.de