Damit es noch schöner wird

Mit den Arbeiten an der Grillhütte und der geplanten Erschließung eines Neubaugebiets sind die größeren Projekte im 250-Seelenort Schönberg bereits aufgezählt. Ortsbürgermeister Harald Prümm erklärt, warum es hier so schön ist und es sich lohnt Schönberger zu werden.

Schönberg. (doth) Seit zwei Jahren arbeiten Freiwillige in Eigenleistung an der Grillhütte hinter den Birken am Bolzplatz. "Wenn Geld da ist, dann geht es mit dem Bau immer ein Stück vorwärts", sagt Ortsbürgermeister Harald Prümm, der dieses Amt seit Mai innehat, weil Vorgängerin Maja Calustian zurückgetreten war. Bereits jetzt wird die Grillhütte für Feten genutzt. Diese sind allerdings eher "rustikal", denn Möbel gibt es nicht. Wann die Hütte fertig sein wird, ist unklar.Schönberger oder Interessierte, die in dem Ort bauen wollen, sollten die Fortschritte bei der Erschließung des Neubaugebiets "Am Mühlendorn" im Auge behalten. "Das Projekt wird wohl erst im nächsten Jahr zum Laufen kommen", vermutet Prümm. Aber ihm geht es um die Zukunft des Orts. 14 bis 15 Baustellen sollen es werden.Wie der Ortsname vermuten lässt, ist das Dorf eine kleine Perle. Hier lässt es sich ruhig und angenehm leben, und trotzdem ist die Anbindung an die umliegenden Zentren gegeben. Im 180 Hektar großen Wald lässt es sich wandern und die Natur genießen. Attraktion sind zwei "Menhire" (langer Stein), Freunden von "Asterix und Obelix" auch als "Hinkelstein" bekannt. Wichtig für den Wandertourismus ist die Sanierung von Wald- und Feldwegen. Das Land fördert diese mit 70 Prozent. "Wir müssen sehen, ob unser Haushalt die restlichen 30 Prozent hergibt", sagt Harald Prümm. Fürs kommende Jahr hat Schönberg bereits Pläne: Die Kirmes soll wieder groß gefeiert werden und zwar mit einem Traktorentreffen.