Daneben geschossen

Immer wieder wird die Bundeswehr vom Bundesrechnungshof wegen der Verschwendung von Steuergeldern gerügt. Man denke nur an die Kosten für den Eurofighter, für dessen Planung mehrere Milliarden Euro in den Sand gesetzt wurden.

Was sind da schon 15 Millionen Euro? So viel etwa, vielleicht sogar noch ein paar Millionen mehr, wird der Umzug des Amtes für Geoinformationswesen der Bundeswehr von Traben-Trarbach nach Euskirchen mehr kosten als ursprünglich behauptet. Das wichtigste Argument des Bundesverteidigungsministeriums lautete damals: Die Lösung Euskirchen ist die kostengünstigere.

Von fünf Millionen auf 20 Millionen: Da hat die Bundeswehr aber gewaltig danebengeschossen. Ein Trost für die Beschäftigten des Traben-Trarbacher Amtes ist das wahrlich nicht. Denn die Bundeswehr will offenbar an ihren Plänen festhalten - koste es was es wolle. Aber: Der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Karl Diller, hat versprochen, das Ganze noch mal prüfen zu lassen.

Auf das Ergebnis darf man gespannt sein!

w.simon@volksfreund.de



Meinung

Daneben geschossen

Immer wieder wird die Bundeswehr vom Bundesrechnungshof wegen der Verschwendung von Steuergeldern gerügt. Man denke nur an die Kosten für den Eurofighter, für dessen Planung mehrere Milliarden Euro in den Sand gesetzt wurden. Was sind da schon 15 Millionen Euro? So viel etwa, vielleicht sogar noch ein paar Millionen mehr, wird der Umzug des Amtes für Geoinformationswesen der Bundeswehr von Traben-Trarbach nach Euskirchen mehr kosten als ursprünglich behauptet. Das wichtigste Argument des Bundesverteidigungsministeriums lautete damals: Die Lösung Euskirchen ist die kostengünstigere. Von fünf Millionen auf 20 Millionen: Da hat die Bundeswehr aber gewaltig danebengeschossen. Ein Trost für die Beschäftigten des Traben-Trarbacher Amtes ist das wahrlich nicht. Denn die Bundeswehr will offenbar an ihren Plänen festhalten - koste es was es wolle. Aber: Der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Karl Diller, hat versprochen, das Ganze noch mal prüfen zu lassen. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein! w.simon@volksfreund.de