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Das Bildungsnetzwerk Hunsrück-Hochwald will Kinder für die Region begeistern.

Bildung : Museen, Bauernhöfe und Imkereien als Lernorte

Das Bildungsnetzwerk Hunsrück-Hochwald will Kinder für die Region begeistern.

Die eigene Region erforschen, erleben, verstehen und wertschätzen: Bevor man in die Welt zieht, sollte man doch wissen, was vor der eigenen Haustür passiert.

Dieses Bewusstsein zu fördern, ist eines der Ziele des Bildungsnetzwerks Hunsrück-Hochwald. Koordinatorin Carmen Grasmück sagt, der Sinn und Zweck des Bildungsnetzwerks sei es, Schulen und Kitas mit sogenannten Lernorten zu verbinden.

Unter Lernorten versteht sie einerseits die touristischen Highlights der Region wie die Bergwerke im Raum Herrstein und Idar-Oberstein oder Museen wie das Hunsrücker Holzmuseum in Weiperath und das Feuerwehrmuseum in Hermeskeil. Hinzu kommen lokale Lernorte wie der Landwirt, der Imker und der Musikverein in der jeweiligen Kommune. Diese Lernorte fasst sie in einer Broschüre zusammen, um interessierte Bildungseinrichtungen mit den jeweiligen Anbietern zu vernetzen.

Dabei versucht sie, auch Projekte zu unterstützen, wie in der VG Baumholder, wo sie mit Hilfe lokaler Imkervereine die dritten Klassen der Grundschulen Baumholder für das Thema Bienen begeistert hat. Nach den VG Herrstein/Rhaunen und Baumholder wird im Herbst die VG Thalfang die dritte Kommune sein, für deren Bildungseinrichtungen Grasmück in Zusammenarbeit mit den Schulen und Kitas und der Verwaltung eine entsprechende Broschüre zusammenstellt.