Das Boot: Filmemacher gesucht

Wasser- und Schifffahrtsamt Trier und Außenstelle Bernkastel-Kues, Wasserschutzpolizei Trier und Bernkastel-Kues, Polizei und Feuerwehr Bernkastel-Kues, Schiffsuntersuchungskommission Mannheim und Hafengesellschaft Trier heißen die Akteure des Schauspiels allein auf Behördenseite.

Nimmt man die holländischen Bergungleute, die Trierer Recyclingfirma, Medienvertreter, Bootsclubmitglieder und Hobbyfotografen im Kueser Hafen hinzu, so hat man schon eine passables Statistenschar, die das ungewöhnliche Schicksal der St. Christopher verbindet. Sie können und werden folgenden Generationen vom kuriosen Geschick des Schiffs erzählen. Das ist der Stoff aus dem Fortsetzungsromane gemacht werden, oder noch besser Fernsehserien. Dass Hans W. Geißendörfer noch nicht aufmerksam geworden ist, verwundert. Ist die Wasserstraße doch allemal interessanter als die Lindenstraße - Erfolg ist europaweit garantiert. Man denke auch an den Klassiker "Das Boot". Die Engländer wird es ärgern, dass der einstige englische Kohlefrachter nach Deutschland verkauft wurde. Aber diese Story gibt es nur "Made in Germany".