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Das Dach des Sportlerheims in Gielert soll saniert werden

Vereine : Endlich Schluss mit Wasserschäden

Das Dach des Sportlerheims in Gielert soll saniert werden. Das hat der Gemeinderat beschlossen.

Wasserschäden an den Decken des Gielerter Sportlerheims sind seit Jahren ein Problem. Mitglieder des Fußballclubs (FC) Gielert, Pächter des gemeindeeigenen Gebäudes, bessern immer wieder schadhafte Stellen aus. Nun soll das Problem der undichten Dacheindeckung mit Platten aus gewelltem Blech von Grund auf behoben und das Dach saniert werden. Eine formelle Ausschreibung der Arbeiten an Fachunternehmen leitete der Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung in die Wege.

Über die vom Verein beantragte Unterstützung bei der Unterhaltung der Sportanlage will der Rat unabhängig davon beraten. Eine abschließende Entscheidung wurde auf die nächste Sitzung vertagt. Bis dahin sollen konkrete Angaben zur finanziellen Situation des 1967 gegründeten FC vorliegen. Wie auch anderen Vereinen fehlen ihm infolge der Corona-Pandemie die Einnahmen. Denn der Spielbetrieb ruht nach wie vor und das Sportfest im Juni, die Haupteinnahmequelle, wurde abgesagt.

Trainer und Schiedsrichter verzichteten sogar auf das ihnen vertraglich zustehende Geld, weiß FC-Vorsitzender Gerd Pfeiffer zu schätzen. Dennoch ist der Verein kaum mehr in der Lage, das Gelände samt Gebäude, das vor 20 Jahren durch Vandalismus zerstört und mit großem Engagement wiederaufgebaut wurde, in Ordnung zu halten.

Dass das bisher selbstverständlich war, zeigt etwa die erst vor zwei Jahren, unterstützt vom Jagdpächter, komplett erneuerte Zaunanlage. Anpacken werden Vereinsmitglieder aber weiterhin: „Wenn das Dach gemacht ist, können wir drinnen auch noch mal anfangen“, ist sich Pfeiffer auch bewusst, dass dann einiges renoviert werden muss.

Die Aufstellung des Bebauungsplans „SO Photovoltaik“ (der TV berichtete mehrfach) brachte der Gielerter Gemeinderat mehrheitlich auf den Weg. Damit sind der Entwurf und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit mit jeweils sechs Ja- und einer Nein-Stimme beschlossen.