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Das Geheimnis der Eierschale

WITTLICH/INGELHEIM. (red) Zwei Schülergruppen des Peter-Wust-Gymnasiums Wittlich, die Regionalsieger beim Wettbewerb in Trier geworden sind, nahmen am Landeswettbewerb "Jugend forscht – Schüler experimentieren" in Ingelheim teil. Die Forscher im Fachgebiet Chemie kamen mit einem Landessieg nach Hause.

"Das Ei, die Schale, eine gute Verpackung?" - Diese Frage stellten sich Niklas Kees aus Osann-Monzel, Patrick Ernst aus Piesport und Sebastian Thielen aus Minheim im Fachgebiet Chemie. Ebenfalls nach Ingelheim gereist sind Marian Hermes, Peter Rietz und Adrian van Kan aus Bausendorf. Ihr Thema war "Lärm im Schulumfeld" . Sie vertraten das Wittlicher Gymnasium im Fachbereich Arbeitswelt. Im Fachgebiet Chemie war die Konkurrenz besonders groß, es waren 13 weitere Regionalsieger vertreten. Niklas Kees, Patrick Ernst und Sebastian Thielen schafften dennoch den Landessieg. Die Schüler haben den Kalkgehalt der Eier mit Hilfe chemischer Analysemethoden bestimmt und über Volumenmessungen und Berechnungen die Eischale als Verpackung mit anderen natürlichen und künstlichen Verpackungen wie Mandarinen, Bananen, Nüssen, Tetra-Pack, Weißblechdosen und Pet-Flaschen verglichen.Klasse Verpackung, klasse Analyse

Das Ei beziehungsweise die Eierschale schnitt bei den Messungen als Verpackung sehr gut ab, war in Bezug auf die Schalenmasse in Prozent sogar besser als alle getesteten natürlichen Verpackungen und als viele künstliche Verpackungen. Die Schüler testeten Eier aus Käfighaltung, Bodenhaltung, Biohaltung, cholesterinarme Eier und Eier von Junghennen. Der Kalkgehalt der Eierschale lag zwischen 91 und 97 Prozent. Die Jury lobte die gut strukturierte Arbeit und die Auswertungen, die vielen, exakt angewandten analytischen Methoden, die umfangreiche statistische Absicherung der Ergebnisse und das überdurchschnittliche Fachwissen. Betreuender Lehrer war Erhard Hademer.