Das gibt es Neues auf dem diesjährigen Wittlicher Oktoberfest

Kostenpflichtiger Inhalt: Rekordjagd : Das gibt es Neues auf dem diesjährigen Wittlicher Oktoberfest

Winfried Bungert hat wieder mal am Konzept des Wittlicher Oktoberfestes gefeilt und ist sich des Erfolgs gewiss. Den Besuchern wird ein größeres Zelt, mehr Blasmusik und eine Etage für Vip-Gäste geboten.

Trachten, Weißwurscht und eine Maß Bier: Ab Freitag, 20 September, kommen Oktoberfestfans in Wittlich wieder voll auf ihre Kosten – und das sieben Wochenenden in Folge. Ob bei traditioneller Blasmusik oder der Partymucke der Mallorca-Künstler: Im Bungert Festzelt wird in diesem Jahr nun zum 29. Mal gefeiert bis die Schwarte kracht.

Festwirt Winfried Bungert hat wieder mal etwas am Konzept geschraubt. Für das 29. Oktoberfest im Bungert Festzelt wittert er ein Rekordjahr „Bei den Voranmeldungen liegen wir bereits zehn Prozent höher als 2018. Außerdem haben wir einen Veranstaltungstag mehr.“

Mit neuen Künstlern im Programm und dem Grand Prix der Blasmusik in Wittlich will Bungert die Besucherzahl von 60 000 Gästen aus dem vergangenen Jahr toppen.

„Direkt zum Fassanstich am Freitagabend haben wir die Sängerin Isi Glück da“, sagt Bungert. Daneben ist der Freitagabend mit Fassanstich natürlich auch bei vielen Gästen beliebt, weil die ersten beiden Fässer als Freibier ausgeschenkt werden. „Für den Fassanstich haben wir über unsere Brauerei nun zum ersten Mal ein echtes Holzfass aus Bayern bekommen.“ Nach dem Fassanstich geht das Programm weiter mit Freibier, Tollhaus und Isi Glück. Bungert: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und alles dafür getan, damit es ein erfolgreiches Oktoberfest wird. Die 60 000 Besucher werden wir knacken.“

Programm Neben neuen Künstlern wie die Dorfrocker aus Bayern gibt es auf dem 29. Oktoberfest mehr Blasmusik zu hören. Insbesondere an den beiden Sonntagen 22. September und 6. Oktober wird Blasmusikfreunden etwas geboten. Mit im Boot: Kulturmacher Hermann Lewen, ehemaliger Organisator des Mosel-Musikfestivals. Er organisiert federführend „Das große Fest der Blasmusik“ am 6. Oktober, 17 Uhr, im Wittlicher Festzelt mit. Dazu sind alle Musiker und Musikvereine aufgerufen, gemeinsam das größte Blasorchester in Rheinland-Pfalz zu bilden. Unter Dirigent Bob Ross (schottischer Hornist der Münchner Philharmoniker) sollen die Musiker, verteilt auf das gesamte Festzelt, fünf bekannte Stücke spielen.

Festwirt Winfried Bungert möchte in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord aufstellen. Foto: TV/Archiv

Zweites großes Blasmusik-Event ist zwei Wochen zuvor (22. September, ab 18 Uhr) der Vorentscheid zum Grand Prix der Blasmusik, einem von vier Vorentscheiden insgesamt und der erste in Deutschland, der außerhalb Bayerns ausgetragen wird.

Blasmusik wird es künftig auch jeden Sonntag zu hören geben, und zwar von regionalen Vereinen. Kapellen aus folgenden Gemeinden sind im Bungert Festzelt zu hören: Veldenz, Ensch, Neumagen-Drohn, Wengerohr, Sehlem, Esch, Altrich, Bombogen, Minderlittgen, Eisenschmitt, Lüxem, Arenrath, Bruch, Gransdorf und Wittlich. Der traditionelle Familientag soll den Musikvereinen Auftritte vor großem Publikum ermöglichen.

Der Freitag wird weiterhin den Mallorca-Künstlern gehören, samstags gibt es zünftige Oktoberfestmusik und der Sonntag gehört künftig der traditionellen Blasmusik.

Zelt Festwirt Winfried Bungert hat auch mal wieder Hand am Zelt angelegt. „In diesem Jahr ist es keine 30 Meter, sondern 45 Meter breit.“ Die wohl größte Neuerung im Zelt wird die Vip-Empore entlang der Längsseite des Zeltes gegenüber der Bühne. Bungert: „Außerhalb von Bayern hat das wohl niemand. Von dort aus hat man eine noch bessere Sicht auf die Bühne“ Da die Länge des Zeltes dagegen um zehn Meter geschrumpft und ein zehn Meter langer Raucherbereich eingerichtet werde, erklärt Bungert, bleibe der Platz für Besucher ungefähr gleich. Das Zelt fasse weiterhin 2500 Sitzplätze sowie 1500 Stehplätze.

Bungert: „Wir freuen uns alle wieder sehr auf das Oktoberfest und hoffen, dass es erfolgreich wird.“

Das Spektakel beginnt am Freitag, 20. September, um 19 Uhr mit Fassanstich und Freibier. Das Musikprogramm beginnt um 19.30 Uhr. Die Maß Bier kostet 9,20 Euro und damit 20 Cent mehr als 2018.

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