Das Haus der Jugend wird 25

Seit 25 Jahren steht das Haus der Jugend Heranwachsenden mit Rat und Tat zur Seite. Dies wird im August zusammen mit dem Arbeitskreis Jugendschutz gefeiert.

Wittlich. (tas) Im Haus der Jugend ist jeder willkommen, egal welcher Nationalität, Konfession oder familiärer Hintergrund. Seit 25 Jahren bietet die Einrichtung, deren Träger der Arbeiterwohlfahrtverband Rheinland (Awo) ist, Kindern und Jugendlichen eine Anlaufsstelle - und das von montags bis freitags von 12 bis 20 Uhr. "Das Haus der Jugend ist von der Straße aus erkämpft worden", berichtet Hans Floter, Leiter der Jugendeinrichtung. "Junge Musiker brauchten Proberäume und Auftrittsmöglichkeiten und demonstrierten dafür."

1984 schlossen Stadt Wittlich und die Awo den Trägervertrag und ein Jahr später wurde das Haus der Jugend eröffnet. Seit 2003 befindet es sich in zentraler Lage im Wittlicher Zentrum nahe dem Busbahnhof. Schüler haben so Gelegenheit, ihre Wartezeit auf den Bus zu überbrücken. Aber das Haus bietet mehr als das. "Viele nennen es ihr zweites Zuhause", meint Hans Floter.

Über die Hälfte der jugendlichen Besucher sind zwischen 16 und 18 Jahren alt, knapp ein Viertel ist zwischen zwölf und 15. Sie kommen, um sich mit Freunden zu treffen, weil sie zu Hause weder Platz noch Gelegenheit haben, mit Gleichaltrigen unter sich zu sein. Oder sie kommen, um im Internet zu surfen oder weil sie Ratschläge benötigen. Sigrid Beek, Erzieherin im Haus der Jugend, sagt: "Ich habe noch nie etwas so spannendes gemacht. Ich komme jeden Tag gerne her."col

Extra "Reset"-Party zum 25jährigem Bestehen des Hauses der Jugend und des AK Jugendschutz Wittlich am 27. und 28. August im Haus der Jugend. Auf dem Programm stehen Poetry-Slam, Graffiti-Kunst ein Breakdance Battle und ein Rap-Konzert. Weitere Infos im Internet unter www.hdj-wittlich.de