Das Leben im Slum vorstellbar machen

Das Leben im Slum vorstellbar machen

Ganz im Zeichen des Straßenkinder-Projekts Butterflies in Neu-Delhi stand die Misereor Fastenaktion in den Pfarreien Bombogen und Lüxem.

Wittlich. "Menschenwürdig leben. Überall." So lautete das Leitwort der 53. Misereor Fastenaktion. Eigentlich sah die selbst gebaute "Slumhütte" vor dem Pfarrheim Bombogen ganz gemütlich aus.

Die Jugendgruppe Die wilden Kids hatte sie für den Misereorsonntag gebaut, um das Leben im Slum etwas besser vorstellbar zu machen.

Besucher der Hütte konnten sich nur schwer ausmalen, wie acht Personen in einer Behausung dieser Größe leben können. "Jeder sechste Mensch lebt in einer Elendshütte. Meist steht die kleine Hütte auf oder neben einer stinkenden, gesundheitsgefährdenden Müllkippe. So zu leben ist menschenunwürdig", erklärten die Jugendlichen Julia Rutkewitz, Katharina Schmitt und Jan Valerius den Kommunionkindern.

Mit 570 Euro Erlös aus der Fastenaktion setzen die Pfarreien Bombogen/Lüxem ein kleines Solidaritätszeichen für die ärmsten Menschen und unterstützen das Misereor Projekt Butterflies. red

Infos bei Gemeindereferentin Jutta Schmitz, Pfarreiengemeinschaft Wittlich, E-Mail: Jutta.Schmitz@bistum-trier.de

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