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Das Leben soll zum Erlebnis werden

Das Leben soll zum Erlebnis werden

WITTLICH. (mim) Im Atrium des Cusanus Gymnasiums herrschte festliche Atmosphäre: 58 frische gebackene Abiturientinnen und Abiturienten erhielten ihre Abschlusszeugnisse und feierten ihr Abitur.

Der rote Teppich war ausgerollt: Jeder Abiturient hatte die Ehre, zur der Zeugnisvergabe durch ein Spalier von seinen Schulkameraden nach vorne zu schreiten. Mit den Fotografen am Teppichrand wirkte der Aufgang auf die Bühne fast wie der eines Hollywood-Stars. Aber an diesem Abend waren sie auch die Stars. Nach 13 Jahren Schule endlich die ersehnte Hochschulreife in den Händen zu haben - das war für alle natürlich ein Grund zum Feiern. Auch Schulleiter Paul Lütticken wünschte allen eine "würdige Feier". Man solle nicht nur "Spaß um des Spaßes willen haben, sondern auch dem allen einen Sinn geben. Auch die Schule der vergangenen Jahre hatte so viel Sinn, wie wir im Stande waren, ihr zu geben." Er gab den Abiturienten mit auf den Weg: "Das Leben wird zum Erlebnis, wo wir die Wirklichkeit annehmen. Sei was du gibst und gib was du hast. Das Abitur bietet Euch dafür die Grundlage". Die Rede für den Jahrgang hielten Alexander Radi und Benjamin Hecker. Sie verglichen sich mit den Trauben im Weinberg, die erzogen werden müssten und die Wärme und Zuneigung brauchen. "Die Lehrer waren in den vergangenen 13 Jahren die Winzer und Kenner, die den ein oder anderen Ast beschnitten haben und die uns mit der Hand verlesen haben. Auf geht's zum Keltern. Alle Trauben dieses Jahrgangs müssen sich nicht verstecken. Habt den Mut weiter zu reifen!" Oberstufenleiter Wolfgang Mayer gab der Stufe einen Auftrag mit auf den Weg: "Verändert Eure Erkenntnisse, verändert eure Persönlichkeit und erschließt euch die Welt durch Lernen. Nutzt das Abitur als Chance und beschränkt Euch nicht auf das, was wirklich passiert, sondern lasst manche eurer Utopien zur Realität werden. Der Abend wurde von Oberstudienrat Glowka am Klavier und Marina Alexandrowa an der Violine musikalisch mitgestaltet. Westernhagens "Freiheit" sang Christoph Staudt, begleitet von Boris AcsSanta am Klavier. Beide Darbietungen ernteten Beifallsstürme vom begeisterten Publikum und verliehen dem Abend weitere Würde und Glanz. 58Abiturienten und Abiturientinnen entlässt das Cusanus Gymnasium in diesem Jahr. Einige wurden mit Buchpreisen für Leistungen und Engagement belohnt: Julia Feltes erhielt den Preis des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend. Laura Krebs wurde vom Schulelternbeirat mit einem Buchpreis bedacht. Der Preis des Fördervereins ging an Andreas Krämer, und den Buchpreis der Stadt Wittlich erhielten Christoph Staudt, Alexander Radi, Max-Emanuel Maurer, Sebastian Bölinger und Katrin Knut. Thomas Kieweler wurde von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet. Das Abitur haben des weiteren bestanden: Boris AcsSanta, Marina Alexandrowa, Andrea Aßmann, Roland Brose, Susanna Fricker, Anne Friedrich, Melina Fritsch, Alex Fritzsche, Alwin Gensch, Sarah Gleiche, Benjamin Hecker, Andreas Heiseler, Christine Kaluza, Anke Klaes, Heike Klingler, Normen Klock, Daniel Krames, Martin Kuhn, Maxi Lemm, Dominik Locher, Kristina Mauell, Sina Meeth, Matthias Menten, Daniel Metzen, Silvia Neumann, Holger Pawlak, Carsten Praum, Gianna Reichert, Nathalie Schaaf, Antonia Schabio, Marat Schacht, Daniel Scharfbillig, Lisa Schausten, Viktor Schilberg, Tobias Schmid, Susanne Scholten, Kathrin Schönhofen, Anne Selzner, Christopher Simonis, Susanne Steffen, Martina Steffens, Simone Steffes, Julia Stenzel, Manuel Wagner, Bernadette Weber, Pejman Weber, Susanne Weiler, Cornelia Wickel, Jens Winkler.