Dem Ruf der Zarin gefolgt: Zur Geschichte der Russlanddeutschen

Dem Ruf der Zarin gefolgt: Zur Geschichte der Russlanddeutschen

"Volk auf dem Weg" heißt eine Wanderausstellung, die Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland schildert. Die vom Bundesinnenministerium und dem Bundesamt für Migration geförderte Schau wird am Mittwoch, 13. November, 17.30 Uhr, im Birkenfelder Landesmuseum eröffnet.

Sie dauert bis 15. Dezember.
Die Stadt und die Verbandsgemeinde Birkenfeld haben einen hohen Anteil Russlanddeutscher aufgenommen. Das gab zunächst Probleme - auch in den Schulen, heißt es in der Pressemitteilung des Landesmuseums.
Heute sind die Spätaussiedler weitgehend akzeptiert und integriert. Doch sowohl "alte" Birkenfelder wie auch zugezogene Deutsche aus Russland oft nur wenig über die Geschichte der Russlanddeutschen wissen. Der Verein für Heimatkunde will deshalb mit der neu konzipierten Wanderausstellung Wissen und Verständnis dafür vertiefen.
In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Russischen Verein Birkenfeld wird die Ausstellung durch Dokumente, Fotos, alte Bücher und sonstige Exponate der Birkenfelder Russlanddeutschen ergänzt. Das Schicksal der deutschen Auswanderer nach Russland, ihr Leben dort und die Rückkehr der Nachfahren nach Deutschland zum 250. Jahrestag des Einladungsmanifests der Zarin Katharina der Großen, wird auf Infotafeln und in Filmbeiträgen behandelt. red