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Demokratie in der Schule

 Die Courage-Scouts der Kurfürst-Balduin-Realschule (von links) Malte Portz, Paul Benz, Gerrit Hochscheid, Philipp Meyer, Yvonne Hacker und Luca Neidhöfer. Foto: privat
Die Courage-Scouts der Kurfürst-Balduin-Realschule (von links) Malte Portz, Paul Benz, Gerrit Hochscheid, Philipp Meyer, Yvonne Hacker und Luca Neidhöfer. Foto: privat
Wittlich. Schülerteams der Kurfürst-Balduin-Realschule Wittlich haben beim "Forum - Neue Bildung" Projekte vorgestellt, die Demokratie in der Schule fördern sollen.

Wittlich. Das Schulprogramm "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", die Einführung des Klassenrates oder die Courage Scouts sind gute Beispiele dafür, wie Schule Jugendliche zu Engagement ermutigen und befähigen kann.
Für Philipp Meyer und Yvonne Hacker von den Courage Scouts der Kurfürst-Balduin-Realschule ist es ein spannender Auftrag, für Schüler der 5. und 6. Klassen eine Unterrichtsstunde zum Thema Diskriminierung und Zivilcourage zu planen und zu gestalten - eben gelebte Demokratie in der Schule.
Politikverdrossenheit und Desinteresse? Die Teilnehmer des Forums konnten Aktuelles zur Einstellung von Jugendlichen zur Demokratie erfahren und mit Jugendlichen, Lehrern und Fachkräften diskutieren. Kai Partenheimer vom Netzwerk für Demokratie und Courage und Joseph Blank von der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik stellten interessante Studienergebnisse der Sinus-Jugendstudie "Wie ticken Jugendliche?" vor und konnten anschaulich illustrieren, welche Einstellungen und Werteorientierungen 14- bis 17-Jährige in Deutschland entwickeln. red