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Demonstration vor Simon-Fleisch in Wittlich

Protest : Demo vor Simon-Fleisch

(red) In zahlreichen Schlacht- und Zerlegebetrieben waren Mitarbeiter mit den neuartigen Coronavirus infiziert. Dagegen protestiert die Tierrechtsorganisation Peta am Mittwoch, 19. August, von 12 bis 12.30 Uhr vor dem Wittlicher Schlachthof Simon-Fleisch unter dem Slogan: „Schlachthöfe: Tödlich für Menschen und Tiere“.

Mit einem Sensenmann-Kostüm fordert Peta nach eigenen Angaben das Unternehmen auf, den Betrieb umgehend einzustellen. Nach Ansicht der Organisation ist die Fleischindustrie nicht zukunftsfähig, sodass nun Unternehmen und Politik gefragt sind, den Weg für eine vegane Produktion zu ebnen.

„Die Gier nach Fleisch hat zahlreiche Infektionskrankheiten und Pandemien wie die Corona-Pandemie begünstigt. Wo Tiere massenweise auf engstem Raum inmitten ihrer eigenen Exkremente zusammengepfercht werden, existieren regelrechte Brutstätten für tödliche Keime“, sagt Jens Vogt, Aktionskoordinator bei Peta. „Mittlerweile mussten zahlreiche Schlachtbetriebe schließen, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nicht zu verschärfen. Dass die Produktion in Wittlich trotzdem weiterläuft, zeigt, dass in diesem System Profit über dem Wohl von Tieren und Menschen steht, auch wenn bei Simon Fleisch regelmäßig auf Covid19 getestet werden soll.“