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Der Ausbau der Bornwiese in Bernkastel-Kues startet im Mai und kostet 2,4 Millionen Euro

Verkehr : Eine Sackgasse weniger, mehr Parkraum

Der Ausbau der Bornwiese in Bernkastel-Kues startet im Mai und soll 17 Monate dauern. Gesamtkosten: 2,4 Millionen Euro. Dabei wird sich in der Verkehrsführung einiges ändern.

In Bernkastel-Kues werden derzeit eifrig Straßen ausgebaut. Insbesondere der dreijährige Ausbau der Cusanus-
straße wird große Auswirkungen auf den Verkehrsfluss haben. Doch ist das nicht das einzige große Straßenbauprojekt in der Moselstadt. Denn im Mai 2020 startet zudem der Ausbau der Bornwiese in Kues. Davon betroffen sind unter anderem die großen Weinhandelsfirmen, die dort ihre Werkshallen haben, sowie die Berufsbildenden Schulen (BBS) und die Förderschule Burg Landshut.

In der Straßenführung und beim Parkraum wird sich einiges ändern. „Denn im Bereich der Schulen werden weitere Parkflächen für rund 100 Fahrzeuge angelegt“, sagt Stadtbürgermeister Wolfgang Port.

Die Situation sei derzeit nicht ungefährlich. „Die Autos parken zwischen den Lastern“, sagt er weiter.
Die zweite Neuheit ist, dass die Bornwiese künftig keine Sackstraße mehr sein wird. Denn direkt neben der Tankstelle wird zum Wendehammer vor der Förderschule eine zweite Zufahrt angelegt. Dieser Abschnitt wird als Straße im Gegenverkehr angelegt.

Ungefähr ab der BBS wird die Bornwiese dann künftig Einbahnstraße sein. Was bedeutet, dass die zahlreichen LKW die neue Strecke hinunterfahren und dann über den gewohnten Straßenverlauf wieder aus der Bornwiese herausfahren werden. Dadurch werde die Sicherheit in dem Bereich erhöht, sagt Port.

Denn auch wenn ein LKW die Strecke blockiert, können Rettungsfahrzeuge im Ernstfall künftig über die zweite Zufahrt zu allen Bereichen der Bornwiese gelangen. Während der veranschlagten 17 Monate Bauzeit werden Wasser- und Abwasserleitungen erneuert sowie eine neue Asphaltdecke aufgebracht. Die Arbeiten verschlingen rund 2,4 Millionen Euro.

Um allen Anliegerbetrieben gerecht zu werden, ist der Ausbau in elf Abschnitte eingeteilt, sagt Port. „Wir versuchen, allen entgegenzukommen“, sagt er. Dazu wird einseitig ein Bürgersteig angelegt, der allerdings nur im Bereich des bisherigen Straßenverlaufs behindertengerecht ausgebaut wird. Der neue Straßenabschnitt sei dafür zu steil, sagt der Stadtbürgermeister. Geklärt werden müsse noch die Frage der Bushaltestelle für die Schüler. Möglich ist, in der Gewerbestraße auf der Höhe Dänisches Bettenlager für die Zeit der Bauarbeiten eine Haltestelle einzurichten. Eventuell halten die Busse auch am Busparkplatz neben der Realschule plus. Lehrer sollen die Schüler während der Zeit der Bauarbeiten auf ihren Wegen zwischen Schule und Haltestelle begleiten.