Der Brunnen soll eine Überraschung sein

Ein Anbau an das 1990 gebaute Gemeindehaus soll Veranstaltungen und Feiern im kleineren Rahmen möglich machen. In diesem Jahr plant die Gemeinde Wallscheid zudem die Gestaltung des Platzes in der Ortsmitte.

Im nächsten Jahr will die Gemeinde den Brunnenplatz mit einem neuen Brunnen und Ruhebänken neu gestalten und so einen attraktiven Platz in der Ortsmitte schaffen. TV-Foto: Christina Bents

Wallscheid. (chb) Eine längere Bauzeit nimmt die Gemeinde Wallscheid gerne für den Anbau ihres Gemeindehauses in Kauf, wenn dafür viel in Eigenleistung gemacht werden kann. Seit fast zwei Jahren sind die Wallscheider dabei, einen Raum für 50 bis 60 Personen an ihr Gemeindehaus anzubauen. Es soll auch, neben privaten und öffentlichen Veranstaltungen, als Sportvereinshaus mitgenutzt werden. "Momentan sind wir bei der Gestaltung des Außenbereichs, die Pflasterarbeiten sind im Gange", erklärt Bürgermeister Peter Hermes.

Ein Treffpunkt im Ort soll der Brunnenplatz wieder werden. Einen alten Brunnen aus Waschbetonplatten hat die Gemeinde bereits entfernt und ein neuer, von Sebastian Langner gestalteter Brunnen soll dann den Ortsmittelpunkt verschönern.

"Über das Motiv, das er darstellen wird, möchte ich jetzt noch nichts sagen, das soll eine Überraschung werden", sagt Peter Hermes.

Neben dem Brunnen sollen auch Ruhebänke zum Verweilen im Ortskern einladen. In dem 400 Einwohner-Ort gibt es zwar keine Geschäfte mehr, aber zwei große Industrieunternehmen, die viele Arbeitsplätze stellen. Handwerksbetriebe wie Schreiner und Friseur sind noch im Dorf, Maler gibt es zwei.

Durch die Nähe zum Maare-Mosel-Radweg ist sogar ein Fahrradverleih im Ort ansässig. "Die Touristen, die hier in Wallscheid sind, nehmen das Geschäft sehr gerne an", erklärt der Bürgermeister. Übernachten können Gäste in zwei Ferienwohnungen. Außerdem gibt es einen Gasthof und einen Aussiedlerhof mit Wildgehege.

Auch ein Kindergarten ist im Dorf, die größeren Kinder gehen in Laufeld in die Grundschule.