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Der Herr über mehr als 1800 Hektar

Der Herr über mehr als 1800 Hektar

Seit 1. Juli ist der Forstzweckverband Öfflingen neuer Arbeitgeber für Revierleiter Franck Neygenfind. In einer Feierstunde überreichten Zweckverbandsvorsitzender Hajo Neumes und Bürgermeister Wolfgang Schmitz die Ernennungsurkunde, verbunden mit der Beförderung zum Amtsrat. Neygenfind war bisher im Staatsdienst beim Forstamt in Wittlich angestellt.

Niederscheidweiler. "Wir schließen heute einen fast fünfjährigen Entwicklungsprozess ab", sagte Hajo Neumes im Rahmen einer Feierstunde im Oberöfflinger Forst und skizzierte die Entwicklung des Forstzweckverbands. In Rheinland-Pfalz sind knapp 50 Prozent der Waldfläche im Eigentum von Kommunen. Die Bewirtschaftung des Waldes ist Aufgabe der Forstverwaltungen auf Landesebene. 2003 wurde der Forstzweckverband aus den Forstrevieren Niederöfflingen und Niederscheidweiler gegründet. Er organisiert heute eine Waldfläche von 1799 Hektar gemeindeeigener Wald, einen Kirchenwald von 13 Hektar und Kleinprivatwald in den Ortsgemeinden Willwerscheid, Greimerath, Hasborn, Oberscheidweiler, Niederscheidweiler, Niederöfflingen, Oberöfflingen, Gipperath und Schladt. Hajo Neumes, Ortsbürgermeister von Hasborn, ist Verbandsvorsteher, Franck Neygenfind Revierleiter.Von der Uni direkt in den Eifeler Forst

Zu einer einzigen Laudatio für die Entwicklung des Zweckverbands und den seit 1984 im Eifelrevier tätigen Neygenfind wurden die Redebeträge. Neumes weiter: "In unserem Zweckverband ist der Revierleiter in seinem Forstrevier zuständig und verantwortlich. Er beachtet bei allen Entscheidungen alle Zusammenhänge des Ökosystems Wald. Er ist hier daheim, erste Anlaufstelle für die Bürger und auch außerhalb der Dienstzeiten erreichbar." Inge Sliwka, Ortsbürgermeisterin von Niederscheidweiler, lobte die bisherige Arbeit des Revierförsters. "Sie haben uns beigebracht, dass man zuerst investieren muss, um dicke Bäume zu bekommen". Wolfgang Schmitz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Manderscheid, wies auf die Vorteile einer gemeinsamen Forstbewirtschaftung der vorher selbstständigen Forstreviere hin. "Neben der verwaltungsmäßigen Abwicklung aller Abläufe wird im Verband die Koordination und der tägliche Einsatz des gesamten Waldarbeiterteams effizienter organisiert". Franck Neygenfind skizzierte seinen beruflichen und privaten Weg von der Einstellung in das Eifelrevier am 1. November 1984 "direkt von der Uni-Bank", und bedankte sich für das große Vertrauen, dass man ihm seither entgegen bringe.