Der Mundartabend sorgt weiter für Diskussionen

Der Mundartabend sorgt weiter für Diskussionen

Eines steht fest: Am 6. November wird in Kröv Platt geschwätzt. Wie es mit der bisher von der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach getragenen Veranstaltung weiter geht, entscheidet sich auch im November.

Kröv/Traben-Trarbach. Marcus Heintel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, befindet sich derzeit in Urlaub. Aber auch fern vom Schreibtisch hat er die Diskussion um den Mundartabend mitgenommen. Es sei nicht so, dass die Verbandsgemeinde die Trägerschaft ein für alle Mal abgeben wolle, stellt er in einem Telefonat mit dem TV klar
Nach dem Tod von Mundartprotagonistin Gudrun Hüls-Beth und einem weiteren Mitorganisator aus Trier habe es aber so ausgesehen, als ob es zu wenige Anmeldungen für die Veranstaltung gebe. Kurzfristig seien dann Leute, unter ihnen Kathrin Schühlein, die Nichte von Hüls-Beth, eingesprungen und hätten sich bereit erklärt, den Mundartabend zu organisieren.
Darüber hat der TV am Mittwoch, 12. Oktober, berichtet. Es habe lauten Protest gegeben, als die Pläne der VG bekannt wurden, die Veranstaltung ausfallen zu lassen, berichtete Schühlein da.
Für ihre Tante sei es undenkbar gewesen, die Veranstaltungen nicht mehr durchzuführen. Deshalb habe sie schon zu Lebzeiten für die Zukunft vorgesorgt und ihr Verantwortung übertragen. Der Mundartabend ist nun am Sonntag, 6. November, ab 19 Uhr im Lokal Ritter Götz in Kröv.
Er habe mit Kathrin Schühlein gesprochen, sagt Bürgermeister Heintel gegenüber dem TV. Der Kulturausschuss der Verbandsgemeinde werde sich im November über die Zukunft der von der Kommune getragenen Veranstaltung Gedanken machen, teilt er mit. "Zum Beispiel in welcher Jahreszeit wir sie machen und ob wir sie in verschiedenen Orten durchführen", erläutert er. cb

Mehr von Volksfreund