Der Wind erzeugt einen Klang

Der Name Windklang für die neue Skulptur auf dem Gipfel des Erbes kopfs lässt manchen Wanderer den Kopf schütteln. Der Künstler Christoph Mancke hat die Frage nach dem Namenssinn beantwortet.

Erbeskopf. "Da hört man doch gar nichts", sagen verwunderte Touristen häufig, die sich aufgrund des Namens Windklang ein akustisches Erlebnis von der neuen Skulptur auf dem Erbeskopf versprochen haben.
Eine Bürgerin, die mehrfach darauf angesprochen worden war, wandte sich wegen des Namens Windklang der neuen Skulptur bei der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung in Deuselbach an Hans Dieter Dellwo, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thalfang. "Der Künstler hat es so genannt", lautet Dellwos pragmatische Antwort. Laut Christoph Mancke, der die Figur entworfen hat, ist der Wind, der auf dem Erbeskopf eigentlich immer und meist etwas stärker als an anderen Orten weht, das Geräusch selbst.

Keine Saiten eingebaut


"Der Wind strömt durch die Figur und ist auf dem Erbeskopf immer am Säuseln", sagt der Künstler.
Saiten oder sonstige klangerzeugende Elemente sind bei der Windklang-Skulptur auf dem Erbeskopf nicht eingebaut worden. cst