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Der Wittlicher Stadtteil Wengerohr bekommt einen neuen Ortsvorsteher.

Kommunalpolitik : In Wengerohr ist Wahlzeit

Stadtteil zwischen Pizza und Polizei: Wengerohr soll einen neuen Ortsvorsteher bekommen. Ein Trio tritt an.

(will) Drei Kandidaten wollen die Nachfolge des kürzlich verstorbenen Wengerohrer Ortsvorstehers Joachim Platz antreten und kandidieren für das Amt: Jan Salfer, Rechtsanwalt (Wahlvorschlag der CDU), Matthias Norbert Linden, Justizvollzugsbeamter (Einzelbewerber) und Michael Monzel, Angestellter (Einzelbewerber). Diese drei Vorschläge wurden von der Wahlkommission bereits zur Wahl zugelassen.

Gewählt wird am Sonntag, 29. November, eine mögliche Stichwahl ist für den 13. Dezember terminiert. Offizieller Amtsantritt könnte dann schon kurz darauf sein, wie Stadtpressesprecher Rainer Stöckicht mitteilt, denn der Ortsvorsteher werde in öffentlicher Sitzung durch den Bürgermeister ernannt. Nach der Aushändigung der Ernennungsurkunde erfolge die Vereidigung und die Einführung ins Amt.  Die Ernennung und Amtseinführung sei abhängig vom Wahlverlauf und könnte beispielsweise am 15. Dezember in der Sitzung des Stadtrates erfolgen.

Wengerohr ist Wittlichs größter Stadtteil mit dem Wittlicher Bahnhof und einem hohen Anteil an Industriefläche, zudem befinden sich mehrere Polizeistandorte wie Bereitschaftspolizei, Polizeischule, SEK und MEK hier.

Joachim Platz war am 30. August im Alter von 59 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben. Er war seit 2014 Ortsvorsteher von Wengerohr.