Der Zob ist eine Zumutung

Zum Zentralen Omnibusbahnhof (Zob) in Wittlich meint diese Leserin:

In den vergangenen Tagen hatte ich mehrmals das "Vergnügen", im Wittlicher Zob auf einen Bus zu warten. Wind aus allen Richtungen, Regen von oben, im Winter Schneetreiben und Kälte vermitteln dem Wartenden ein einmaliges "Naturerlebnis". Dazu kann man den Anblick des heute funktionslosen Bahnhofs und in der Ferne des hässlichen Stadthauses genießen. "Wittlich hat's"! Die Ausfahrt der Busse verlangt von den Busfahrern eine hohe Risikobereitschaft. Die Verkehrsregelung an der Ecke zur Kurfürstenstraße kann man nur ab einem Intelligenzquotienten von 180 (Albert Einstein) verstehen. "Wittlich hat's"! Wenn es rechtlich möglich wäre, sollte man die für den Bau des Zob Verantwortlichen im Zob neben die "dekorativen" Säulen, die sie selbst aufgestellt haben, stellen und einen Tag lang anketten, damit sie einmal sehen und erleben müssten, was sie angerichtet haben. Sie würden sicher bemerken, dass es keine Möglichkeit gibt, vor Regen, Wind und Lärm zu flüchten, dass beim Radel-Bus der Anhänger in die Straße hineinragt, dass mehrere hundert Schüler von fünf Schulen nach Schulschluss - und auch noch einige ältere Leute - eifrig vor sich hinbibbern. Der Zob in Wittlich ist eine Zumutung für Fahrgäste, Busfahrer und andere Verkehrsteilnehmer - wie lange noch? Er ist eine Schande für die Kreisstadt Wittlich. Margit Hanrath, Bruch Verkehr