Deutsche Eiche für Wein aus Frankreich

Esch · 1200 Euro brachte dieser Eichenstamm, den Forstdirektor Ullrich Frömsdorf (links) und der Klausener Revierleiter Alois Meyer präsentieren. Die 2,36 Festmeter Holz gehen nach Frankreich, wo sie zu Furnier und zu Weinfässern verarbeitet werden.

Besonders Eiche ist derzeit stark nachgefragt, erklärt Frömsdorf. Bei der sogenannten Wertholzsubmission können Bieter weltweit auf Holzstämme bieten, die die rheinland-pfälzischen Landesforsten im Internet anbieten. Damit sie auch besichtigt werden können, werden diese Hölzer auf vier Lagerplätzen präsentiert, wie hier bei Esch an der A 1. Hauptabsatzmarkt der Hölzer ist Frankreich. Dort wird das Holz zu hochwertigen Barrique-Fässern für die Weinproduktion und Möbel- und Furnierholz verarbeitet. Insgesamt boten 20 Forstämter aus der Region auf den vier Lagerplätzen rund 2106 Festmeter Laub- und Nadelholz. Der Durchschnittspreis pro Festmeter über alle Holzarten lag mit 466 Euro deutlich über den 408 Euro des Vorjahres. Im Angebot waren unter anderem Eichen-, Kirsch- und Ahorn-Hölzer. Manche Hölzer waren bis zu 260 Jahre alt. (hpl)/ TV-Foto: Hans-Peter Linz