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Deutschlands Nachbarn in der Literatur

Wittlich. In der Lesungsreihe Nachbarn stellt die Stadtbibliothek Wittlich Autoren aus Ländern vor, die direkt an die Bundesrepublik Deutschland angrenzen. Am Mittwoch, 13. März, wird Artur Becker zu Gast sein und einen Blick auf den Nachbarn Polen werfen.

Wittlich. Aus seinem Roman "Der Lippenstift meiner Mutter" und der Gedichtsammlung "Ein Kiosk mit elf Millionen Nächten" wird Artur Becker am Mittwoch, 13. März, um 19 Uhr lesen. In der Stadtbücherei Wittlich wird er im Rahmen der Reihe Nachbarn auftreten, bei der Autoren vorgestellt werden, die aus den an Deutschland angrenzenden Ländern stammen. Zuletzt waren dies Emil Angel aus Luxemburg und Jean-Philippe Devise aus Frankreich. Mit Becker wenden sich die Organisatoren dem östlichen Nachbarn Polen zu.
Artur Becker wurde 1968 als Sohn polnisch-deutscher Eltern in Bartoszyce (Masuren) geboren, er lebt seit 1985 in Deutschland. Er schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte und Aufsätze und übersetzt aus dem Polnischen. Für sein Werk wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er 2009 den Adalbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung. Mit dem Augenmerk auf Polen wird nicht ein Land gewürdigt, dass mit der Bundesrepublik eine sehr lange Grenze teilt, sondern auch das Land, aus dem die meisten Migranten im Landkreis Bernkastel-Wittlich stammen.
Der Eintritt ist kostenlos. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, dem Autor Fragen zu stellen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. red