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Dhronbrücke bröckelt vor sich hin

Dhronbrücke bröckelt vor sich hin

Die Brücke, über die die Hauptzufahrt nach Gräfendhron führt, ist sanierungsbedürftig. Sollten sich bei einem strengen Winter die Schäden vergrößern, müsste das Bauwerk für den Autoverkehr möglicherweise gesperrt werden.

Gräfendhron. Eines der ältesten Bauwerke in Gräfendhron bröckelt vor sich hin: An der Brücke über die Dhron, die aus dem 17. Jahrhundert stammt und über die die Hauptzufahrt in den Ort führt, sind aus einem Bogen Steine herausgebrochen und liegen jetzt im klaren Wasser des Bachs. Passiert ist dies schon im Winter 2012/2013, sagt Ortsbürgermeister Hans-Günther Steinmetz.
Hoffen auf einen milden Winter


Der Gemeinderat hatte daraufhin die Sanierung beschlossen und Zuschüsse beantragt. Die Kosten waren damals mit etwa 40000 Euro ermittelt worden, sagt Steinmetz. Doch im Frühjahr 2014 wurde der Förderantrag abgelehnt. "Vermutlich sind beim Kreis mehr Anträge eingegangen, als Geld zur Verfügung steht", sagt Steinmetz. Jetzt nimmt die Gemeinde einen neuen Anlauf und stellt einen Förderantrag für das Jahr 2015 in der Hoffnung, dann die Unterstützung bewilligt zu bekommen. Dabei könnte der Schaden viel höher sein, aber der milde Winter 2013/2014 habe verhindert, dass sich weitere Steine gelöst hätten, sagt er. Jetzt hoffen die Gräfendhroner erneut auf einen milden Winter, damit die Schäden an der Brücke nicht größer werden. Steinmetz: "Falls noch mehr Steine aus dem Bogen hinabfallen, könnten wir gezwungen sein, die Brücke für den Autoverkehr zu sperren." cst