Dicke Trommeln und heiße Rhythmen

Dicke Trommeln und heiße Rhythmen

Asiatisch ist es bei der Märker Kirmes zugegangen, denn Karatekämpfer waren die Ausrichter des Showteils in der Festhalle. Der Karateverein Thalfang kombinierte die Kirchweih mit seinem 25. Geburtstag. Discoparty und japanisches Trommelwerk waren dabei die Begleitmusik.

Thalfang. Die Märker Kirmes hat traditionell ein Motto, unter dem gefeiert wird. Was liegt da näher als der Ferne Osten, wenn der Karateverein die Gelegenheit nützt, um sein 25-jähriges Bestehen damit zu verbinden? So wird der Abend eine Kombination aus Sport und Spaß.
Kampfsport in japanischer Kulisse: Ein riesiges Bild einer Gartenlandschaft ist der Hintergrund von diversen Karatevorführungen. Von den Kleinen, die ihre Übungen mit Schrei übten, damit der Gegner beeindruckt wird, bis zu erfahrenen Kämpfern, die schon stattliche Erfolge vorzuweisen haben, konnte das Publikum miterleben.
"Vor 25 Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich einmal dieses Jubiläum feiern würde", freut sich der Vorsitzende Rolf Brück. Viele hätten damals dem Verein diese Zeitspanne nicht zugetraut. Ortsbürgermeister Burkhard Graul begrüßt es, dass der Verein die Märker Kirmes zum Feiern gewählt hat: "Gut, wenn die Eltern die Kinder bei ihrem Sport so gut unterstützen." Die Asia-Halle sehe klasse aus, und so schön sei sie selten.
Der Kreisvorsitzende vom Sportbund Rheinland, Günther Wagner, erklärt den Karateverein zum Spitzenreiter in seinem Verband: "70 Jugendliche, alle Achtung!" Dieser Verein sei eine Erfolgsgeschichte: "Jetzt müsstet ihr nur noch die 100 bei der Zahl der Aktiven anpeilen." Sport im Allgemeinen bilde fürs Leben, aber bei Karate komme noch besonders viel Disziplin, Durchhaltevermögen und Respekt hinzu. Das bringe, so Wagner, innere Stärke von Körper und Geist. Die Verdienstnadel verleiht der Sportbund an Manfred Pempe und Rolf Brück, die beiden Gründungsmitglieder, die den Verein so weit nach vorne brachten. Blitzschnell werden die Matten weggeräumt. DJ Johannes Veit baut seine Ausrüstung mit viel buntem Licht auf. Das bringt die japanischen Lampions noch besser zur Geltung. Zweisprachig, in Japanisch und Deutsch, steht da zu lesen, was es Feines gibt: Deutsches Bier, asiatische Drinks, Frühlingsrollen und andere exotische Köstlichkeiten genießen rund 400 Besucher in der Festhalle, die sich von heißen Rhythmen in Bewegung versetzen lassen.
Heute, Montag, geht die Märker Kirmes weiter. Ab 12 Uhr gibt es Mittagstisch mit Gefüllten Klößen oder Hochwälder Spießbraten mit hausgemachtem Kartoffelsalat.
Extra

Foto: Herbert Thormeyer (doth), Herbert Thormeyer ("TV-Upload Thormeyer"
Foto: Herbert Thormeyer (doth), Herbert Thormeyer ("TV-Upload Thormeyer"
Foto: Herbert Thormeyer (doth), Herbert Thormeyer ("TV-Upload Thormeyer"

25 Jahre: Manfred Pempe, Markus Keßler, Kai Lukas, Lars Brörmann, Sascha Molitor, Dieter Weinig, Rolf Brück; 20 Jahre: Daniel Wendorf, Dirk Prystav, Rouven-Bruce Schording, Wolfgang Eiden, Karin Thelen, Isabel Thelen; zehn Jahre: Loisa Marx, Jona Marx, Kevin Müller. doth

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