Die Arbeiten können starten

Die Grundschule in Osann-Monzel wird saniert. Bei der Vergabe der Aufträge an die Firmen hat die Verbandsgemeinde Wittlich-Land eine Überraschung erlebt.

Osann-Monzel Die Verbandsgemeinde Wittlich-Land hat in ihrem Haushalt mehr als eine Million Euro für den Bereich Bildung, wie in Grundschulen, eingestellt. Darin sind auch die Bauvorhaben in Hasborn, Hetzerath, Manderscheid und Osann-Monzel inbegriffen.
Für die Sanierung des Gebäudes in Osann-Monzel hat der VG-Rat in seiner zurückliegenden Sitzung die Aufträge an die Firmen vergeben, die das beste Angebot abgegeben haben. Demnach werden die Stahlbauarbeiten von der Firma Roos aus Klüsserath übernommen. Kostenpunkt: rund 43 000 Euro. Die Firma TVW aus Großlittgen übernimmt die Bodenbelagsarbeiten (rund 15 000 Euro), die Sanitärarbeiten macht die Firma Lörsch aus Lieser (rund 12 000 Euro).
Abstimmungsergebnis: Die Firma Kisgen aus Binsfeld übernimmt für rund 12 000 Euro die Elektroarbeiten, als Heizungsbauer wurde die Firma Dohr aus Zell engagiert (Kosten: rund 11 000 Euro), für die Schreinerarbeiten hat die Firma Pellenz aus Bremm mit rund 14 000 Euro das beste Angebot abgegeben. Die Firma Peters aus Wittlich macht die Malerarbeiten (knapp 9000 Euro), Fliesenarbeiten an die Firma Karen aus Bitburg für knapp 5000 Euro, und die Trockenbauarbeiten werden von der Firma Münch aus Hambuch gemacht (Kosten: knapp 49 000 Euro).
Für Bürgermeister Dennis Junk ist es "erfreulich, dass einige Firmen aus Wittlich-Land dabei sind", die das Bieterverfahren für sich entschieden haben. Ein anderer positiver Aspekt war, dass man bei den Kosten rund 70 000 Euro unter der Kalkulation geblieben ist. Junk: "Es ist sehr erfreulich aus unserer Sicht, dass die Gewerke hier unter der Kalkulation sind."
Bürgermeister Dennis Junk trug zudem vor, dass der Beirat für Menschen mit Behinderungen des Landkreises sowie der Landesbehindertenbeauftragte in einem persönlichen Gespräch den Einbau eines Aufzugs in die Schuler gefordert haben. Die Grundschule Osann-Monzel mit ihren insgesamt vier Stockwerken ist derzeit nicht barrierefrei. Da die Räume im Dachgeschoss zukünftig als Mehrzweck- und Betreuungsräume genutzt werden, wird der Einbau eines Aufzuges als notwendig angesehen. Die Gesamtkosten würden mit rund 140 000 Euro plus Honorar beziffert. Eine Zuschussgewährung vorausgesetzt würde der Landeszuschuss voraussichtlich 60 Prozent und der Kreiszuschuss zehn Prozent betragen. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier habe jedoch auf Anfrage die Zuschussfähigkeit zum jetzigen Zeitpunkt verneint, da ein Bedarf derzeit nicht gegeben sei.
Trotzdem, so Junk weiter, habe der Haupt- und Finanzausschuss nach intensiver Diskussion empfohlen, die restlichen Stahlbauarbeiten jetzt mit auszuführen.
Der Verbandsgemeinderat stimmte in seiner Sitzung für den Einbau eines Aufzugs unter der Bedingung, dass die möglichen Zuschüsse des Landes und des Landkreises fließen. Nach Fastnacht gibt es, so Junk, ein Gespräch bei der ADD wegen der Notwendigkeit des Aufzuges.

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