Die Arbeiten liegen im Zeitplan

Mit dem Bau der dritten Fahrspur der Hunsrückhöhenstraße zwischen Immert und der Kurve Schalesbach geht es zügig voran. Sofern es keine weitere "Regenzeit" gibt, soll bis Mitte September alles fertig sein.

Morbach/Thalfang. Manchem Autofahrer mag es zu lange dauern, doch ungeachtet aller Wetterkapriolen geht es auf der Baustelle der Hunsrückhöhenstraße zwischen Thalfang und der Schalesbachkurve zügig voran. Während der Streckenabschnitt auf Höhe von Immert schon seit längerem dreispurig ausgebaut und befahrbar ist, sind im unteren Abschnitt nahezu täglich Veränderungen zu sehen. Die auffälligste ist die kürzlich höher gelegte Haarnadelkurve, die bereits teilweise über einen neuen Fahrbahnaufbau passiert werden kann.Momentan sind vor allem auf der linken Fahrbahnseite der Steigung nach Immert Erd- und Deckenbauarbeiten im Gange. "Die ganz großen witterungsabhängigen Arbeiten im Erdreich sind allerdings schon abgeschlossen", teilt Michael Bartnick mit, stellvertretender Leiter des Trierer Landesbetriebs Mobilität. Mittlerweile werde der Verkehr bereits teilweise über neu angebaute Fahrbahnteile geleitet. Mitte des Monats sei in einzelnen Abschnitten noch ein Kalk-Zement-Gemisch eingefräst worden, um den Straßenunterbau zu verbessern. Nach einer Bodenverfestigung in der letzten Juli-Woche werde die Frostschutzschicht eingebaut. Wegen Betriebsferien des Unternehmens Wust werden danach "Restarbeiten" wie an den Banketten oder die Begrünung vorgezogen sowie Erdarbeiten an den Wirtschaftswegen parallel der B 327.

Alles in allem liegen die Arbeiten laut Bartnick voll im Zeitplan: "Wenn nicht witterungsbedingt eine zweite ,Regenzeit' folgt wie kürzlich, werden wir planmäßig Mitte September fertig werden." Allerdings sei in der Endphase für das Aufbringen der Deckschicht erneut eine Vollsperrung der B 327 notwendig. Der große Vorteil sei aber, dass dadurch die Einbauqualität besser gewährleistet werden könne, hauptsächlich durch die Minimierung der Fugenbildung. Da die Strecke doppelt so lang ist wie der im Herbst 2006 fertiggestellte Abschnitt, geht er davon aus, dass diese Vollsperrung zwar etwas länger, aber maximal zwei Wochen dauern werde.

Keine Klagen über Sperrung

In dieser Zeit sollen auch die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht werden. Wann die Straße genau komplett gesperrt werden wird, steht laut Bartnick derzeit noch nicht genau fest. Da aber voraussichtlich bis Mitte September alles fertig sei, werde das wohl spätestens Anfang September notwendig sein.

Die Akzeptanz der Autofahrer dafür, dass die B 327 während des Ausbaus nur einspurig in Richtung Thalfang befahren werden kann, ist laut Bartnick sehr groß. "Bei mir sind gar keine Klagen angekommen", versichert er. Offensichtlich hat die Begründung überzeugt, dass sich die Bauzeit dadurch um fünf bis sechs Monate verringert. Aus Sicht des Landesbetriebs sei diese Zeitersparnis jedenfalls "ein voller Erfolg", so Bartnick.

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