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Die Filialkirche in Minderlittgen wurde renoviert

Kirche : Kirche in neuem Glanz

In der coronabedingten Auszeit haben die Minderlittger ihre barocke Filialkirche renoviert.

Der feierliche Eröffnungs-Gottesdienst, vom Kirchenchor musikalisch gestaltet, ließ die Freude der Minderlittgener Gottesdienstbesucher über ihre frisch sanierte Kirche spüren. Mit über 40 Teilnehmern war das Kirchenschiff unter Beachtung der coronabedingten Abstandsregeln voll besetzt.

 Seit Osterdienstag, 6. April, war die Kirche eine Baustelle. Wegen der Beseitigung des Salpeterbefalls in einem Großteil des Mauerwerkes musste das gesamte Inventar der Kirche einschließlich der Bänke ausgelagert werden. Die Sanierungsarbeiten umfassten neben der Reparatur der Fenster, Sicherungsmaßnahmen im Glockenturm einen großen Aufwand wegen des Salpeterbefalls des Mauerwerkes. Die über 64 000 Euro wurden zur Hälfte durch die Kirchengemeinde und den Bauverein finanziert. Den Rest steuerte das Bistum bei. Pastor Rudolf Heck ging in seiner Begrüßung aktuell auf das große Leid der Flutopfer ein. Er dankte neben dem verantwortlichen Architekten Hubert Hoffmann allen Handwerkern, den zahlreichen Helfern der Minderlittgener Vereine, des Verwaltungsrates und des Pfarrgemeinderates. Er vergaß dabei nicht die zuständigen Mitarbeiter des Bistums und der Rendantur Wittlich. Ein besonderer Dank galt den Mitgliedern des Kirchenbauvereins. Der wird auch die neuen Innenleuchten finanzieren, die im Herbst installiert werden sollen.

Das Ergebnis der erfolgreichen Sanierungsarbeiten kann sich sehen lassen. „Neben dem Minderlittgener Bildchen“ (dem Heiligenhäuschen am Dorfeingang) ist nun auch die Kirche eine würdige Bereicherung am Pilger-Radweg Himmerod-Klausen“, so der Vorsitzende des Kirchenbauvereins, Axel Hecking.