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"Die Hott" - Stimme des Hunsrücks

"Die Hott" - Stimme des Hunsrücks

"Die Hott", Hunsrücker Hefte zur Geschichte und Gegenwart, feierte 25.Geburtstag. Anlässlich einer Jubiläumsfeier im Holzmuseum in Weiperath im Kreise von Freunden, Gästen und Mitstreitern der "Hott" überreichte Michael Pinter das druckfrische 50. Heft.

Morbach-Weiperath. Der äußere Rahmen des Holzmuseums und die Musik von Heidrun (Flöte) und Axel (Gitarre) passten hervorragend zur "Jubelfeier" für das Geburtstagskind "Die Hott". War es da Zufall, dass das musikalische Duo mit dem flotten "Entertainer" die Feier eröffnete? Denn auch die Hott unterhält auf informative, und amüsante Art seit 25 Jahren ihre Leser. Geschichte und Gegenwart aus dem Hunsrück - das interessiert nicht nur die Bewohner, sondern auch Fans der "Hott" weit über die Heimatgrenzen hinaus. Die Vorsitzende des Hunsrückvereins, Annette Eiden-Schuh, dankte Bürgermeister Gregor Eibes, denn die Gemeinde Morbach als Mitherausgeber der Hefte trage wesentlichen Anteil am Ent- und Fortbestehen der "Hott". Eibes lobte die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den drei Partnern Gemeinde Morbach, Hunsrückverein und Macher zum Wohle der "Hott". Nach der Stückzahl von 650 Heften der ersten Ausgabe waren es bei der zweiten bereits 1200 Hefte. Heute hat die "Hott" eine Auflage von 1500. In seinem Rück- und Ausblick dankte Michael Pinter dem Redaktionsteam "im Wandel der Zeiten". Nicht zu vergessen die Autoren, Illustratoren, Helfer und Austräger, Verkaufsstellen, die Druckerei Schneider & Alt sowie die vielen Leser und Freunde der "Hott". Aus der anfänglichen Skepsis am Gelingen sei die Hott zu einer wahren Erfolgsgeschichte geworden, die gleich zu Beginn dem HV einen erfreulichen Mitgliederzuwachs von ursprünglich 150 auf 400 bescherte. Junge Autoren sollen gewonnen werden

Persönliche Jubiläums-Rückmeldungen von Lesern bewiesen die Wertschätzung und Beliebtheit der Hunsrücker Hefte. Damit die "Hott" auch fortan Bestand hat, müsse man neue Leserschichten und junge Autoren gewinnen, denn die Gründergeneration schwinde und damit auch die spezifischen Themen, warf Pinter einen Blick in die Zukunft. "Gestaltung und Layout sind auf der Höhe, aber inhaltliche Veränderungen und Ergänzungen werden zur Zeit intensiv diskutiert", sagte Pinter. Schon Heft 49 machte einen Anfang mit "Texten aus junger Zeit".Denn dass auch die Gegenwart voll interessanter Geschichten steckt, darüber berichtete Fritz Langensiepen, ehemaliger Leiter des Amtes für rheinische Landeskunde und gebürtiger Hunsrücker, in seinem Festvortrag. "Heute können sich die Gemeinde Morbach und der Hunsrückverein ein wenig selber feiern", war er voll des Lobes. Mit ihrem "Tragestück" seien die Macher sehr erfolgreich umgegangen, reich bestückt und schön verpackt sollte es weitergetragen werden, wünschte Langensiepen der "Hott". "Für mich ist die ,Hott' eine authentische Stimme des Hunsrücks und ein besonderer Ausdruck Hunsrücker Identität".