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Die Moseltherme soll noch attraktiver werden

Die Moseltherme soll noch attraktiver werden

Eine der Weihnachtszeit angemessen friedliche Stimmung herrschte am Mittwoch im VG-Rat. Unter anderem stand der Haushalt 2009 auf der Tagesordnung. Er ist ausgeglichen, der Schuldenstand kann weiter zurückgeführt werden. Zu den Investitionen gehören Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Moseltherme.

Enkirch/Traben-Trarbach. Bürgermeister Ulrich K. Weisgerber kann mit guten Zahlen aufwarten. Der Haushalt der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, der erstmals auf Grundlage der doppischen Haushaltsführung erstellt wurde, ist sowohl im Ergebnishaushalt (Volumen: 5,0 Millionen Euro) als auch im Finanzhaushalt ausgeglichen. Außerdem: Der Schuldenstand konnte, wie bereits in den Vorjahren, leicht zurückgeführt werden - auf nunmehr 3,1 Millionen Euro.

Die wesentlichen Investitionen sind im kommenden Jahr ein neues Tragkraft-Spritzenfahrzeug für Lötzbeuren (70 000 Euro) und Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Moseltherme (50 000 Euro). Die geplante Kreditaufnahme beläuft sich auf 154 000 Euro.

Die Fraktionssprecher hatten folgerichtig nicht viel zu meckern - im Gegenteil: Unisono bescheinigten sie der VG-Verwaltung eine gute Arbeit. SPD-Sprecherin Anja Bindges: "Die SPD-Fraktion bescheinigt dem Bürgermeister, seinen Beigeordneten, der Verwaltung und den Werken eine sparsame Haushaltsführung, die jedoch auch nicht die erforderlichen Investitionen in die Zukunft vermissen lässt." Positiv bewertete sie, dass die Verbandsgemeinde im Jahr 2009 erneut vier Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt. VG-Chef Weisgerber dazu: "Ausbildung ist eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft. Eine funktionierende Verwaltung setzt engagiertes, motiviertes und gut ausgebildetes Personal voraus. Ich denke, wir sind hier auf dem richtigen Weg."

CDU-Sprecher Gerald Caspari verwies auf die Senkung der VG-Umlage von 40,4 auf nunmehr 39,9 Prozent. Im Bereich der Schulen habe die Verbandsgemeinde die Weichen für die Zukunft gestellt. Er erinnerte unter anderem an die finanzielle Beteiligung der Verbandsgemeinde an der im Bau befindlichen Sporthalle am Gymnasium Traben-Trarbach.

Auch Hannelore Immich (FDP) sieht hier die Verbandsgemeinde auf dem richtigen Weg und verwies ferner auf die Umwandlung von Haupt- und Realschule in eine kooperierende Realschule plus im kommenden Jahr. Kurt Haag (FWG) hofft ebenso wie die anderen Fraktionssprecher, dass an der neuen Realschule plus ein Fachoberschul-Zweig für Gesundheit und Soziales eingerichtet werden kann. Ziel müsse es sein, den Schulstandort Traben-Trarbach langfristig zu sichern.