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Die Ortsgemeinden Veldenz und Burgen testen die Möglichkeiten für einen gemeinsamen Bauhof.

Kommunalpolitik : Nachbarn nähern sich an

Die Ortsgemeinden Veldenz und Burgen testen die Möglichkeiten für einen gemeinsamen Bauhof.

Die Gemeinden Zeltingen-Rachtig, Lösnich und Erden haben gute Erfahrungen mit einem gemeinsamen Bauhof gemacht. Darauf ist man nach Gesprächen mit Vertretern des dort gegründeten Zweckverbands auch in Orten der ehemaligen Grafschaft Veldenz aufmerksam geworden. Es gab, so der Veldenzer Ortsbürgermeister Norbert Sproß in der Sitzung des Ortsgemeinderates Burgen, auch schon Kontakte zwischen Vertretern aus Veldenz, Burgen, Mülheim und Brauneberg.

Erstes Ergebnis: Veldenz und Burgen beginnen mit der Testphase für eine Kooperation. Sie machen damit einen  weiteren Schritt in der nachbarlichen Zusammenarbeit. Wie berichtet (TV vom 24. September), wollen sie auch gemeinsam ein Weinfest auf die Beine stellen.

Hinter dem Gedanken für einen gemeinsamen Bauhof  steckt das Wissen über Vorgaben. So dürfen manche Arbeiten aus Sicherheitsgründen nur von mindestens zwei Arbeitern ausgeführt werden. Burgen hat aber nur einen Gemeindearbeiter, Veldenz verfügt über zwei.

Einer der Vorteile: Die Orte müssen nicht über die gleichen Geräte verfügen, sondern können sich austauschen. Das gilt auch bei Neuanschaffungen. „Wir probieren es, wir vergeben uns damit nichts“, sagt Norbert Sproß.

„Eine Kooperation ist grundsätzlich nicht verkehrt, wir müssen aber vorher mit den Arbeitern reden, sagt Bernd Engel (Ortsgemeinderat Burgen). „Wir werden uns zusammensetzen“, kündigt der Burgener Ortsbürgermeister Reinhard Grasnick an.