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Die rheinische Gesellschaft wird zu rheinische Gesellschaft für Diakonie

Soziales : Gesellschaft mit neuem Namen

Der Träger des evangelischen Jugendhofs „Martin Luther King“ und der evangelischen Erziehungshilfe in Veldenz mit Sitz in Leichlingen (Nordrhein-Westfalen) passt sich nun, wie schon viele andere Gesellschaften in dem Bereich, der Zeit an und ändert seinen Namen zu „Rheinische Gesellschaft für Diakonie“.

„Innere Mission“ und „Hilfswerk“ seien alte tradierte Begriffe, die viele Leute nicht sofort mit Diakonie verbinden würden, erklärt Andreas Reinhard, der Einrichtungsleiter des evangelischen Jugendhofs. „Wir müssen uns an die Entwicklung der Zeit anpassen, daher die Namensänderung.“

So sei das Diakonische der Gesellschaft schon im Namen selber abgebildet. Man wolle sich neben vielen anderen Anbietern dem Wettbewerb stellen und ein attraktiver Arbeitgeber aufgrund des Mangels an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt. „Die Leute unterscheiden nicht zwischen den verschiedenen diakonischen Gesellschaften. Wir wollen durch die Änderungen wahrnehmbar werden“, meint Reinhard. Auch das Erscheinungsbild des Logos, eines blau-weißen Kronenkreuzes, solle sich verändern, um so einen größeren Wiedererkennungswert der Gesellschaft zu erreichen.

Das 1954 gegründete Wohlfahrtsunternehmen setzte sich ursprünglich für strauchelnde soziale Einrichtungen ein. Auch heute kümmert sich die Gesellschaft in der Region unter anderem um die Alten- und Jugendhilfe. Insgesamt 27 Einrichtungen mit 2.500 Mitarbeitern betreibt das diakonische Unternehmen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Auch der evanglische Kindergarten Vitelliuspark in Wittlich gehört dazu.