Die Sieger des Dorfwettbewerbs stehen fest

Dorfwettbewerb : Dorfwettbewerb: Die Eifel ist ganz vorne

Der Gebietsentscheid des Dorfwettbewerbs steht fest. Sieger sind zwei Gemeinden aus dem Bitburger Land.  

() Unser Dorf hat Zukunft: Der Gebietsentscheid in der Region Trier ist abgeschlossen, die Sieger stehen fest. Und die kommen aus der Eifel:  Auf dem ersten Platz in der Hauptklasse landet die Ortsgemeinde Bettingen (VG Bitburger-Land). Auf den Plätzen folgen  Schalkenmehren (VG Daun) und Zeltingen-Rachtig (VG Bernkastel-Kues). In der Hauptklasse sind die Ortsgemeinden und die Gemeindeteile zusammengefasst, die sich zum ersten Mal am Wettbewerb beteiligt haben oder in früheren Wettbe-werben noch nicht im Gebietsentscheid waren. Dudeldorf (VG Bitburger-Land) wurde Erster in der Sonderklasse, in der die Gemeinden angetreten sind, die in früheren Jahren bereits im Gebietsentscheid waren. Auf Platz zwei folgt Waldweiler (VG Kell am See). Die fünf Gewinnerorte  nehmen am Landesentscheid teil, der im August startet.

An die Befestigungsanlage aus dem Mittelalter erinnern in Dudeldorf noch das Obertor (Foto) und das Untertor. Foto: Uwe Hentschel (uhe)

In den Ortsgemeinden von Eifel und Mosel ist die Freude natürlich groß. Der Ortsbürgermeister der Siegergemeinde in der Hauptklasse, Bettingen, Jürgen Holbach, weiß bis zum Nachmittag noch nichts von dem Erfolg. Er ist mit dem Motorrad unterwegs und reagiert überrascht auf die Nachricht.  „Das freut mich sehr, damit hätte ich nicht gerechnet“, sagt er. Es sei viel Arbeit gewesen, das Dorf dahin zu bringen, wo es heute ist. „Das baut einen auf.“

Spektakulärer Blick auf Zeltingen-Rachtig. Foto: Klaus Kimmling

„Das bedeutet uns eine Menge“, sagt Peter Hartogh, Ortsbürgermeister der zweitplatzierten Gemeinde Schalkenmehren. Jetzt werde man sich stark machen, um auch in der nächsten Runde gut abzuscheiden. „Das wird ein hartes Stück Arbeit“, ist Hartogh überzeugt. Man wolle Rücksprache halten, um zu erfahren, welche Punkte bei der letzten Ortsbegehung gut gefallen haben und welche noch verbesserungswürdig seien. Besondere Pluspunkte sieht er bei seinem Ort in der Landschaft mit den Maaren. Das sei nicht nur in der Region einmalig.

Attraktives Wohnen in altem Bauernhaus - beispielhaft in Bettingen. Foto: TV/Helmut Fink

„Überrascht, aber stolz und froh“ ist man auch in Zeltingen-Rachtig über den dritten Platz beim Gebietsentscheid, sagt Ortsbürger Manfred Kappes. Jetzt gehe es darum, Pläne für den Landeswettbeerb zu machen. Dafür wolle man auch die Rück­­meldungen der Jury nutzen. „Die Teilnahme war auf jeden Fall eine gute Sache“, sagt Kappes.

Fast abgeschlossen ist der Umbau der ehemaligen Grundschule in Waldweiler. Foto: Trierischer Volksfreund/Christa Weber

„Das freut uns natürlich sehr“, ist die Reaktion von Stefan Lonien, Ortsbürgermeister von Dudeldorf. Sein Dorf wurde bei den jüngsten Unwettern vor drei Wochen besonders hart getroffen. Der Besuch der Komission war nur wenige Tage, bevor das Hochwasser enorme Schäden angerichtet hat. Noch sei viel zu tun, sagt Lonien, denn manche Arbeiten könnten erst begonnen werden, wenn Zuschüsse zugesagt seien. Dennoch gehe man optimistisch in den Landesentscheid.

Schalkenmehren. Foto: privat

Die fünf Siegergemeinden sind dicht gefolgt von den weiteren Teilnehmern des Labdeswettbewerbs im Gebietsentscheid Trier (alphabetische Reihenfolge): In der Hauptklasse:  Berschweiler, Eisenach, Föhren,  Konz-Könen,  Nasingen,  Ürsdorf-Tettscheid (OT); in der Sonderklasse:  Kronweiler

In der Region Trier haben insgesamt 25 Gemeinden teilgenommen; von diesen Gemeinden haben sich zwölf – neun in der Hauptklasse und drei in der Sonderklasse –  für den Gebietsentscheid qualifiziert.

Der nächste Bundesentscheid findet 2019 statt. Die Teilnehmer am Bundesentscheid  werden aus den Siegern der Haupt- und Sonderklassen der Landeswettbewerbe 2017 und 2018 ausgewählt.

(red)
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