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Die Teams der BRH-Rettungshundestaffel Eifel-Mosel auch während Coronapandemie sehr erfolgreich.

Corona : Rettungshundestaffel Eifel-Mosel ist auch in Coronazeiten im Einsatz

Die Teams der Rettungshundestaffel Eifel-Mosel bleiben erfolgreich.

Auch in Zeiten von Corona werden Menschen vermisst, und so wurde der Bundesverband für Rettungshunde (BRH) auch während dieser Zeit mehrere Male alarmiert. Doch auch für Rettungshundestaffeln bestehen erhöhte Sicherheitsbedingungen für Einsätze in dieser Zeit.

Trotz der vorgeschriebenen Besonderheiten, wie dem Tragen von Einmalhandschuhen, Mund-Nasen-Schutz, der Anfahrt und dem Verbleib im privaten PKW bis zum Einsatz sowie besonderen Verhaltensweisen am Einsatzort ließ sich die Staffel nicht davon abhalten, auch jetzt zu jeder Tages- und Nachtzeit auszurücken, um die Polizei bei der Suche nach vermissten Person zu unterstützen.

Dass Rettungshunde auch mit längeren Trainingspausen ihren Job erfolgreich ausüben, zeigten Emma (mit Hundeführer Kai Fritsche) und Sharo (mit Hundeführerin Esther Lentes) als sie in zwei Einsätzen im Mai die vermisste Person lebend fanden und diese so gerettet werden konnte.

Da es in jedem Einsatz um Menschenleben geht, müssen Hund und Mensch ihre Einsatzfähigkeit jedes Jahr erneut als Team, in Form einer Prüfung, unter Beweis stellen. Denn im BRH dürfen nur Hunde mit bestandener Prüfung zur Personensuche eingesetzt werden. Daher fanden nun, auch hier unter erschwerten Bedingungen, die anstehenden Prüfungen in Energielandschaft Morbach statt. Flächensuchhunde eignen sich besonders für den Einsatz in Waldgebieten, werden aber auch in Wiesenflächen und Feldern eingesetzt. Sie sind in der Lage große, aber auch schwierige und dicht bewachsene Gebiete Tag und Nacht abzusuchen und ihrem Hundeführer aufgefundene Personen zuverlässig anzuzeigen. Personenspürhunde (Mantrailer) sind Hunde, die der individuellen Geruchsspur einer ganz bestimmten Person folgen. Der besondere Vorteil dieser Hunde besteht darin, dass sie auch bei Suchen in der Stadt eingesetzt werden können. Die Staffel verfügt nun über 13 geprüfte Flächensuchhunde- und zwei geprüfte Personensuchhunde-Teams.

Sorge bereitet der Rettungshundestaffel momentan die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges. Das derzeitige muss aus „Altersgründen“ ersetzt werden. Daher ist die Staffel auf der Suche nach Sponsoren, denn auch das Einsatzfahrzeug muss, wie die gesamte Ausrüstung, weitgehend aus eigenen Mitteln finanziert werden. Gerade dies wird nun durch das eingeschränkte Kontaktverbot und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch Corona zusätzlich erschwert.

Interessierte können sich auf der Homepage: http://www.rhs-eifel-mosel.de/ informieren und Kontakt aufnehmen.